Aktuelle Neuigkeiten und Nachrichten aus der Bauwirtschaft und dem Stahlhandel :
 

 

18.05.2020
Presseberichten zufolgen wollen Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) mit Wirkung zum 15.05.2020 den Export von Eisen- und Stahlschrott fĂŒr zunĂ€chst 4 Monate aussetzen, um die Binnennachfrage zu stabilisieren.
Diese Schrottmengen werden dann den internationalen MĂ€rkten nicht zur VerfĂŒgung stehen.
 

04.05.2020
Nachdem sich die Corona-Lage etwas zu entspannen scheint, werden in mehreren europÀischen LÀndern die teils restriktiven AusgangsbeschrÀnkungen wieder etwas gelockert.
In Italien beginnen die ersten Stahlwerke wieder mit der Produktion, sodaß AltauftrĂ€ge aus der Zeit vor der Pandemie in der nĂ€chsten Zeit wieder wieder bedient werden können.
In Spanien und Frankreich sollen in KĂŒrze Entscheidungen ĂŒber Ă€hnliche Maßnahmen getroffen werden.
In Luxembourg wird allmÀhlich auch der komplette Stillstand in Produktionsbetrieben gelöst.
Auch Österreich und die Schweiz wollen die Grenzen wieder öffnen und die inlĂ€ndischen BeschrĂ€nkungen bis hin zur Öffnung von Tourismus und Gastronomie lockern.
Polen hat angekĂŒndigt, die Ein- und AusreisebeschrĂ€nkungen fĂŒr Berufspendler und im Ausland beschĂ€ftigte BĂŒrger zu lockern, sodaß keine zweiwöchige ZwangsquarantĂ€ne mehr angeordnet werden muß.
Ähnliches wir auch in KĂŒrze fĂŒr die Tschechei erwartet, sodaß in den HeimatlĂ€ndern gebliebene Arbeiter und PflegekrĂ€fte kĂŒnftig wieder ohne allzugroße BeschrĂ€nkungen zwischen Deutschland und ihren HerkunftslĂ€ndern reisen können.

Nachdem es im April leichte RĂŒckgĂ€nge bei den Schrottpreise gegeben hatte, werden fĂŒr den Mai wieder leichte Erhöhungen erwartet. Insbesondere sind manche Schrottsorten nach wie vor knapp, sodaß der nun wieder steigende Bedarf durch die RĂŒckkehr von stillgelegten oder eingeschrĂ€nkten ProduktionsstĂ€tten im Ausland sich belebend auf die Schrottpreisentwicklung auswirken könnte.

An dieser Stelle sei auch einmal hervorgehoben, daß die deutschen Stahlproduzenten und Weiterverarbeiter die durch die EinschrĂ€nkungen im europĂ€ischen Ausland aufgetretenen EngpĂ€sse so haben auffangen können, daß in den letzten Wochen fĂŒr alle Marktteilnehmer die Versorgung sichergestellt gewesen ist.
Man kann eigentlich nur hoffen, daß die Verbraucher diesen Einsatz in der Zukunft auch einmal honorieren werden.

Trotz aller Zuversicht und den zu erwartenden Normalisierungen im tĂ€glichen Leben gilt es trotzdem, weiterhin vorsichtig zu bleiben, damit es hoffentlich keine zweite Infektionswelle gibt, die wiederum strenge EinschrĂ€nkungen mit sich bringen und damit die Wirtschaft noch schwerer schĂ€digen wĂŒrde.
 

14.04.2020
Es ist bereits einige Tage her, daß wir Sie mit aktuellen Informationen ĂŒber den Stahlmarkt in Corona-Zeiten versorgt haben.

Angesichts der FĂŒlle von Nachrichten, mit denen wir tagtĂ€glich ĂŒber die Medien geradezu ĂŒberhĂ€uft werden, wollten wir nicht auch noch regelmĂ€ĂŸige Informationen veröffentlichen, zumal an der grundlegenden Situation seit den letzten News aus dem MĂ€rz keine nennenswerten VerĂ€nderungen eingetreten sind.

Nach wie vor sind die Stahlwerke in Italien, Frankreich und Spanien weitestgehend stillgelegt. Lediglich bereits produzierte Mengen können zum Teil zur Verladung und Auslieferung gebracht werden. Wann die Werke wieder mit einer Neuproduktion beginnen können, ist derzeit noch nicht abzusehen.
Die deutschen Stahlwerke produzieren nach wie vor auf hohem Niveau, sodaß die Marktversorgung derzeit sichergestellt ist.
Auch die Preissituation ist weiterhin stabil. Weder die von manchen Marktteilnehmern propagierten PreisrĂŒckgĂ€nge noch von anderen befĂŒrchtete Preissteigerungen sind bislang eingetreten.

Bislang ist auch die Anzahl der Baustellen, die aufgrund ausgebliebener Werkvertragsarbeitnehmer stillstehen, noch ĂŒberschaubar. Dies könnte sich aber durchaus Ă€ndern, sofern die Einreisebestimmungen so restriktiv sind und ankommende Arbeitnehmer sich zunĂ€chst in eine zweiwöchigen QuarantĂ€ne begeben mĂŒssen und deshalb unter UmstĂ€nden lieber gleich in ihren HeimatlĂ€ndern bleiben. Hier gilt es abzuwarten, ob die Bundesregierung neben der Lockerung von verschiedenen Maßnahmen auch die Einreisebestimmungen abĂ€ndert. So wurden jetzt ja auch Sondergenehmigungen fĂŒr 80.000 Saisonarbeiter aus RumĂ€nien und Bulgarien als Erntehelfer erteilt.

In Sachsen sind alle neuen Bauvorhaben, bei denen die GrĂŒndungsarbeiten noch nicht abgeschlossen worden sind, momentan gestoppt worden, weil die KampfmittelrĂ€umungsdienste derzeit im Falle von Sprengstofffunden nicht tĂ€tig werden können.
 

23.03.2020
Am Wochenende hat hat die italienische Regierung beschlossen, alle nicht lebensnotwendigen Produktionen zu schließen. Es ist daher davon auszugehen, daß alle Stahlwerke in Italien vorlĂ€ufig ihre Produktion einstellen mĂŒssen. Es ist noch nicht bekannt, ob und inwieweit die Schließung der ProduktionsstĂ€tten auch dazu fĂŒhren wird, daß dort keine Verladungen und Auslieferungen mehr vorgenommen werden können.
 

20.03.2020
Derzeit ĂŒberbieten sich die Medien und andere Hellseher in tĂ€glichen Meldungen ĂŒber die Auswirkungen des Corona-Virus. Reden von Politikern, Spezial-Sendungen im Fernsehen und unsĂ€glich viele Meldungen in den sogenannten sozialen Medien verbreiten momentan eher Panik. Wir wollen Ihnen an dieser Stelle neutrale und seriöse Informationen bieten, damit Sie fĂŒr Ihren GeschĂ€ftsbetrieb realistisch planen können und nicht auf teils panikverursachende Meldungen von außerhalb angewiesen sind.

Tatsache ist, daß die meisten italienischen Werke ihre Produktion eingestellt haben, zum Teil aber noch AltauftrĂ€ge aus LagerbestĂ€nden bedienen.
Bei dieser Gelegenheit sei auch angemerkt, daß die Riva-Gruppe in Italien keine Stahlproduktion mehr hat sondern mit mehreren Produktionsstandorten in Deutschland vertreten ist und die Firma Feralpi ein Ă€ußerst leistungsfĂ€higes Stahlwerk in Riesa (Sachsen) hat. Alle GerĂŒchte, daß Riva und Feralpi von den Maßnahmen in Italien betroffen seien und den deutschen Markt nicht mehr bedienen können, entbehren jeglicher Grundlage !

Deutschland hat diese Woche ja die Grenzen zu Frankreich, Luxembourg, der Schweiz, Österreich und DĂ€nemark geschlossen. Dies betrifft den “normalen” Grenzverkehr. Der Warenverkehr und auch der GrenzĂŒbertritt fĂŒr Berufspendler ist nach wie vor mit gewissen EinschrĂ€nkungen zulĂ€ssig. FĂŒr diese LĂ€nder gelten allerdings diese Übergangsmöglichkeiten nur fĂŒr ganz bestimmte GrenzĂŒbergĂ€nge, damit auch die Einreisekontrollen sicher durchgefĂŒhrt werden können.
Wenn Sie Informationen benötigen, welche GrenzĂŒbergĂ€nge genutzt werden können, wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter.

Es waren dieser Tage Bilder von kilometerlangen Staus auf den Autobahnen von Deutschland nach Polen zu sehen.
Diese wurden dadurch hervorgerufen, daß auch hier von polnischer Seite aus nur ganz bestimmte ÜbergĂ€nge zugelassen sind und viele polnische LKW-Fahrer noch nach Hause kommen wollen, bevor in Polen verschĂ€rfte Regeln erlassen werden. Es ist davon auszugehen, daß sich diese Staus auf deutscher Seite in den nĂ€chsten Tage wieder verringern werden. Der Warenverkehr von Polen nach Deutschland lĂ€uft weitestgehend reibungslos.

Auch mit den Niederlanden und Belgien lÀuft derzeit der Im- und Export recht normal.

In Luxembourg ist durch Anordnung der Regierung fast der gesamte Wirtschaftsbetrieb vorlĂ€ufig eingestellt worden. Hier erwarten wir in KĂŒrze weitere Informationen ĂŒber die Art und Dauer dieser Maßnahmen.

Da das Speditionsgewerbe zu einem erheblichen Teil von osteuropĂ€ischen Spediteuren und Fahrern abhĂ€ngig ist, könnten die derzeit verfĂŒgten, nationalen BeschrĂ€nkungen dazu fĂŒhren, daß diese Fahrer und Spediteure in der nĂ€chsten Zeit nur noch eingeschrĂ€nkt zur VerfĂŒgung stehen. Dies könnte durchaus zu einer gewissen VerlĂ€ngerung von Lieferzeiten aufgrund von temporĂ€rem Mangel an Frachtraum fĂŒhren. Wir möchten Sie daher nochmals bitten, Ihre AuftrĂ€ge rechtzeitig zu spezifizieren, damit wir uns um die termingerechte Anlieferung kĂŒmmern können.

Erlauben Sie uns noch eine persönliche Anmerkung zur aktuellen Situation :
Viele Kunden sind aufgrund von teils widersprĂŒchlichen Informationen sehr verunsichert, was die Auslieferung bestehender AuftrĂ€ge und die Annahme neuer AuftrĂ€ge anbelangt.
Bitte lassen Sie sich hier nicht nervös machen. Es ist ja nicht so, daß in Deutschland kein Betonstahl produziert wird. Selbst, wenn Stahllieferungen aus dem Ausland ausbleiben, sind die deutschen Herstellerwerke derzeit durchaus in der Lage, den aktuellen Bedarf zu decken.
Wir stehen in tÀglichem Kontakt mit unseren Partnern auf der Stahlwerksseite und bislang verlÀuft alles in geregelten Bahnen und Sie werden Ihr bei uns geordertes Material nach derzeitigem Stand auch im Rahmen der normalen Lieferzeiten erhalten. Wenn sich die Situation Àndern sollte, werden Sie auch zeitnah von uns informiert.

Die Fachleute in Sachen Gesundheit empfehlen ja, die sozialen Kontakte derzeit einzuschrÀnken.
Vielleicht sollte man diese EinschrĂ€nkung auch auf die sogenannten sozialen Medien ausdehnen und nicht allen Meldungen zur derzeit aktuellen Pan(ik)demie und GerĂŒchten Glauben schenken. Hier wird derzeit viel Unsinn verbreitet und Unsicherheit geschĂŒrt.

Bleiben Sie kritisch bei solchen Sachen, verlassen Sie sich auf belegbare und seriöse Informationen und bleiben Sie gesund !
 

16.03.2020
Am gestrigen Abend noch hat Bundesinnenminister Seehofer angeordnet, daß die Grenzen Deutschlands zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und DĂ€nemark ab heute morgen weitestgehend geschlossen und entsprechende Kontrollen durchgefĂŒhrt werden sollen.
Die FreizĂŒgigkeit von Arbeitnehmern, die entweder aus diesen benachbarten LĂ€ndern kommen und in Deutschland arbeiten bzw. umgekehrt, soll dadurch nicht zum Erliegen gebracht werden. Berufspendler sollen auch weiterhin die Grenzen passieren dĂŒrfen.
Auch der Warenverkehr zwischen diesen LĂ€ndern soll aufgrund der wirtschaftlichen VerknĂŒpfungen nicht eingestellt werden.
Tschechien und Polen hatten zuvor die Grenzen zu Deutschland schon ihrerseits geschlossen. An der tschechischen Grenze sind mehrere GrenzĂŒbergĂ€nge sogar mit Betonpollern blockiert worden, um jeglichen Autoverkehr zu unterbinden..
Die Grenzen zu den Niederlanden und Belgien sind nach wie vor nicht von den Schließungsmaßnahmen betroffen.
 

15.03.2020
In den letzten Tagen sind von verschiedenen europĂ€ischen Regierungen zum Teil drastische Maßnahmen zur EindĂ€mmung der Covid-19-Pandemie angeordnet worden, die sich auch auf die Stahlbranche auswirken werden. Hier nun die uns bekannten Fakten der an Deutschland angrenzenden LĂ€nder :

  • Österreich hat die Grenzen zu Italien geschlossen und lĂ€ĂŸt nur noch Fahrzeuge passieren, deren Insassen ĂŒber entsprechende Gesundheitsdokumente verfĂŒgen und die genug Kraftstoff im Tank haben, um ohne Halt Österreich zu durchqueren. Angesichts dieser Maßnahmen hatten sich zum Wochenende am Brenner bis zu 80 km lange LKW-Staus gebildet.
    In Italien bleiben alle GeschÀfte mit Ausnahme von Apotheken und SupermÀrkten geschlossen und so haben sich auch Firmen entschieden, ihre Produktion und ihren GeschÀftsbetrieb vorlÀufig einzustellen.
    Hiervon sind auch mehrere italienische Stahlwerke betroffen, die entsprechend uns vorliegender AnkĂŒndigungen mit sofortiger Wirkung ihre Produktion eingestellt haben und nur noch ihre LagerbestĂ€nde zur Auslieferung bringen, soweit dies aufgrund der Frachtsituation ĂŒberhaupt noch möglich ist.
    Die österreichische Grenze zu Deutschland ist (bislang) noch nicht von solch strengen Maßnahmen betroffen.
     
  • Tschechien hat seine Grenzen zu Deutschland geschlossen, sodaß von dort wohl auch keine Warenlieferungen in den nĂ€chsten Wochen zu erwarten sind. Hiervon dĂŒrften ebenfalls auch BewehrungsstĂ€hle aus Tschechien betroffen sein. Fahrten von Deutschland nach Tschechien sind nur noch in sehr begrenzten und unbedingt nötigen FĂ€llen zulĂ€ssig.
     
  • Auch die Grenzen von Polen nach Deutschland sind von Ă€hnlichen Maßnahmen betroffen, sodaß hier noch nicht abzusehen ist, ob und inwieweit polnische Produkte und vor allem die vielen polnischen Spediteure betroffen sein werden.
     
  • Die Grenzen von DĂ€nemark nach Deutschland sind komplett geschlossen worden. Nur noch persönlich unabdingbare Transits wie z.B. Fahrten zum Arbeitsplatz oder Verwandtenbesuche sind nach Vorlage entsprechender Dokumente zugelassen.
     
  • Auch Frankreich hat bezĂŒglich der FreizĂŒgigkeit von Arbeitnehmern, die in Deutschland arbeiten, entsprechende Maßnahmen eingeleitet, sodaß diese Arbeitnehmer nicht mehr so ohne weiteres an ihre ArbeitsplĂ€tze in Deutschland gelangen können.
     
  • Seitens der Niederlande, Belgien, Luxemburg und der Schweiz sind solche Maßnahmen bislang noch nicht bekannt.

Nachdem auch die Bundesregierung sowie die Landesregierungen der BundeslĂ€nder erhebliche EinschrĂ€nkungen fĂŒr das öffentliche Leben angeordnet haben, ist auch fĂŒr die deutsche Wirtschaft noch nicht abzusehen, wie es hier in den nĂ€chsten Wochen weitergehen wird.

Wir werden Sie auch in den nĂ€chsten Tagen und Wochen ĂŒber die aktuelle Entwicklung informieren und Sie auch umgehend in Kenntnis setzen, wenn uns Tatsachen bekannt werden, die laufende AuftrĂ€ge mit unserem Hause betreffen könnten.
Wir möchten Sie an dieser Stelle nochmals bitten, Materialeinteilungen fĂŒr GlobalabschlĂŒsse umgehend vorzunehmen, um die Versorgung Ihrer ProduktionsstĂ€tten zu ermöglichen.
 

11.03.2020
Am vergangenen Wochenende hat die italienische Regierung wegen der starken Zunahme an Erkrankungen aufgrund des Corona-Virus das gesamte Land zum Sperrgebiet erklÀrt, nachdem zuvor nur bestimmte Regionen davon betroffen gewesen sind. Dies wird kurzfristig indirekt und mittelfristig direkt auch Auswirkungen auf die Versorgungssituation mit Betonstabstahl und Baustahlmatten aus Italien haben.
Aktuell produzieren die Stahlwerke noch wie gewohnt, jedoch wurde erhebliche Sicherheits- und Hygienemaßnahmen verordnet, sodaß zu befĂŒrchten ist, daß Spediteure diese Destinationen meiden werden, zumal auch noch nicht feststeht, wie es kĂŒnftig mit dem Transit durch Österreich aussehen wird. Ob auch die Produktionen angesichts der Lage eingeschrĂ€nkt werden, bleibt abzuwarten.
Solche Entwicklungen und Maßnahmen sind fĂŒr die nĂ€chsten Wochen auch in Deutschland nicht mehr auszuschließen, sodaß es transportseitig zu EngpĂ€ssen kommen könnte.
Wir empfehlen unseren Kunden daher, bestehende GlobalabschlĂŒsse und AuftrĂ€ge kurzfristig zumindest einzuteilen, damit die zeitgerechte Belieferung möglich ist.
Wir werden Sie ĂŒber die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten.
 

28.02.2020
Aus gegebenem Anlaß möchten wir unsere Kunden erneut darauf hinweisen, daß fĂŒr Ringmaterial WR immer wieder in EinzelfĂ€llen falsche Dimensionsaufpreise abgerechnet werden.

Die höheren Dimensionsaufpreise fĂŒr Ringmaterial WR aus deutscher Produktion aus dem September 2016 gelten ausschließlich fĂŒr Material aus der Produktion der Badischen Stahlwerke (BSW). Alle anderen deutschen Werke wenden nach wie vor die Dimensionsaufpreise aus dem Juni 2015 an. Die entsprechende Aufpreisliste finden Sie in unserem Service-Bereich zum Download.

Bitte prĂŒfen Sie also, ob fĂŒr Ihre AuftrĂ€ge die korrekten Dimensionsaufpreise fĂŒr das jeweilige Material zugrunde gelegt werden.

Die Firma Lotter sichert Ihnen zu, die jeweils richtigen und gĂŒltigen Dimensionsaufpreise anzubieten und zu berechnen. Sollten sich Aufpreislisten der Herstellerwerke Ă€ndern, werden wir Sie rechtzeitig davon informieren.
 

24.02.2020
Da chinesische Stahlwerke auch von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen sind und dadurch deren LieferfĂ€higkeit eingeschrĂ€nkt ist, profitieren andere ExportlĂ€nder davon und beliefern derzeit verstĂ€rkt den asiatischen Markt. Dadurch ist die Schrottnachfrage dieser LĂ€nder in den letzten 2 Wochen stark angestiegen, sodaß große Schrottmengen aus Europa abgeflossen sind und den europĂ€ischen Stahlwerken in den nĂ€chsten Wochen fehlen werden.
Die ersten Stahlwerke berichten bereits von Problemen, die benötigte Menge an geeignetem Elektrostahlschrott fĂŒr die nĂ€chsten Wochen zu bekommen, um vorliegende AuftrĂ€ge fertigen zu können.
Es ist daher nicht auszuschließen, daß die Schrottpreise und damit auch die Preise fĂŒr Betonstahl und Baustahlmatten wieder ansteigen werden.
 

Betontage 202018.-20.02.2020
Auch in diesem Jahr waren wir wieder als Aussteller auf den Betontagen in Neu-Ulm vertreten.
Dieses Jahr haben wir vor allem unseren neuen
SchubtrĂ€ger ALS, unsere innovative Bewehrungs- und Schweißtechnik einschließlich der neuen Lotter-Geosonde sowie unser Lotter-Roth-Thermosystem prĂ€sentiert.
Wir danken den zahlreichen Besuchern unseres Messestands fĂŒr die vielen, interessanten GesprĂ€che.

10.02.2020
Dasbesonders in China grassierende Corona-Virus beginnt, erste Auswirkungen auf die Weltwirtschaft zu haben.
Die BetriebseinschrĂ€nkungen und teilweise Betriebsschließungen in den betroffenen Gebieten haben dazu gefĂŒhrt, daß zum einen von China importierte Waren vorlĂ€ufig in vielen FĂ€llen nicht mehr angenommen werden und zum anderen auch der Export von in China hergestellten Waren ins Stocken geraten ist. So stehen derzeit die BĂ€nder in dem VW-Werk in
Changchun still und auch der Apple-Zulieferer Foxconn darf aktuell nicht produzieren und exportieren.
Auch sind in China fĂŒr den Binnenmarkt hergestellte Waren hiervon betroffen und der chinesische Konsummarkt leidet entsprechend unter den rigiden Maßnahmen der chinesischen Zentralregierung.
Die Rohstoffpreise fĂŒr Kupfer und Zink sowie fĂŒr Rohöl sind aufgrund der aktuellen Entwicklung stark gesunken. Auch hier wird davon ausgegangen, daß die Nachfrage aus China sprunghaft ansteigen wird, sobald man das Virus im Griff hat und die Preise ebenso wieder ansteigen werden.
Diese Entwicklung wird kurzfristig auch fĂŒr ein Überangebot von Frachtraum wegen der mangelnden Nachfrage aus China auf den Ozeanen sorgen, nach Beendigung der Maßnahmen der chinesischen Regierung zur EindĂ€mmung des Virus aber wahrscheinlich fĂŒr einen erhöhten Bedarf und somit Knappheit an Frachtraum fĂŒhren.
Abgesehen davon kann China in den nĂ€chsten Wochen vermutlich geschlossene LiefervertrĂ€ge sowohl im Im- wie im Export nicht erfĂŒllen. Die Auswirkungen hiervon sind noch nicht abzusehen.
Fachleute gehen davon aus, daß Chinas Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2020 um 3% sinken wird.
 

Lotter-Geosonde07.02.2020
In unserem Servicebereich steht ab sofort der neue Prospekt ĂŒber die Lotter-Geosonde zum Herunterladen bereit.









Lotter-Kurier 01/202027.01.2020
In unserem Pressearchiv steht ab sofort der neue Lotter-Kurier (Ausgabe Januar 2020) mit den Neuigkeiten aus der Lotter-Gruppe fĂŒr Sie zum Anschauen oder Herunterladen bereit.









24.01.2020
Wie zu erwarten war, haben sowohl die Schrott- als auch die Eisenerzpreise im Januar weiter zugelegt und stĂŒtzen so die letzten Preiserhöhungen fĂŒr Betonstahl
 

Zulassung SchubtrĂ€ger ALS  22.01.2020
 
  Das Institut fĂŒr Bautechnik in Berlin (DIBt) hat die Zulassung fĂŒr SchubtrĂ€ger ALS erteilt.
  Somit können wir Ihnen zukĂŒnftig neben GittertrĂ€gern ALD und ALW fĂŒr die Produktion
  von Elementdecken und doppelschaligen WĂ€nden auch SchubtrĂ€ger anbieten.

  Die neuen Zulassungsunterlagen und Übereinstimmungszertifikate sind in unserem
  Service-Bereich fĂŒr Sie als Download verfĂŒgbar.




13.01.2020
Nach den recht starken Schrottpreiserhöhungen im Dezember und der Aussicht auf weitere Erhöhungen im Januar haben die Preise fĂŒr Betonstahl in StĂ€ben und Ringen und fĂŒr Baustahlmatten spĂŒrbar angezogen.
Derzeit muß von weiter steigenden Stahlpreisen ausgegangen werden, da fĂŒr die Herstellung von Betonstahl geeigneter Schrott in Europa nach wie vor knapp ist und aus dem außereuropĂ€ischen Ausland derzeit aufgrund der ausgeschöpften Safeguard-Quoten keine Mengen zu erwarten sind, die Entlastung bringen könnten.
 

09.12.2019
Seitens der Herstellerwerke wird derzeit berichtet, daß die Versorgung mit Stahlschrott zur Herstellung von Betonstahl unzureichend ist und die benötigten Mengen entweder nicht oder nur zu ĂŒberhöhten Preisen beschafft werden können. Es ist daher damit zu rechnen, daß derzeit die Stahlpreise weiterhin ansteigen werden.
 

03.12.2019
Der US-PrĂ€sident Donald Trump hat die Strafzölle fĂŒr Stahlimporte aus Argentinien und Brasilien wieder in Kraft gesetzt und zudem angekĂŒndigt, die Erhöhung von Strafzöllen auf Produkte aus der EU zu ĂŒberprĂŒfen.
Hintergrund fĂŒr letztere Maßnahmen ist ein Bericht der Welthandelsorganisation WTO, nach dem die EU die Subventionen fĂŒr Airbus noch nicht vollstĂ€ndig eingestellt habe.
 

29.11.2019
Der Schweizer Stahlkonzern Schmolz+Bickenbach kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus. Der HauptaktionÀr hatte angesichts der derzeit prekÀren Lage des Konzerns eine Sanierung gefordert und hierzu eine Kapitalerhöhung angeboten. Diese wurde allerdings bislang von der Schweizer
Finanzmarktbehörde “Finma” in der vorgelegten Form abgelehnt. Der HauptaktionĂ€r hatte daraufhin in mehreren Medien von einer Konkursgefahr von S+B gesprochen und damit die S+B-Aktien auf eine Talfahrt geschickt.
Schmolz+Bickenbach ist die Muttergesellschaft von fĂŒhrenden europĂ€ischen Edelstahlproduzenten wie den Deutschen Edelstahlwerken (DEW), Swiss Steel und Ugitech.
Allgemein wird aber davon ausgegangen, daß die “Finma” die Kapitalerhöhung unter Auflagen genehmigen könnte und somit eine Sanierung des angeschlagenen Konzerns ermöglicht.
 

22.11.2019
Nach Thyssen-Krupp hat nun auch Tata Steel fĂŒr seine europĂ€ischen Werke einen massiven Stellenabbau angekĂŒndigt. Nachdem vor Kurzem Thyssen-Krupp den weltweiten Abbau von bis zu 6.000 Stellen verkĂŒndet hatte, vermeldet jetzt Tata Steel alleine bei den europĂ€ischen Stahlwerken der Gruppe einen Abreitsplatzabbau von 3.000 Mitarbeitern. Grund hierfĂŒr sei vor allem der starke AbsatzrĂŒckgang, der vor allem den internationalen Handelskonflikten und der nach wie vor ungebremsten Stahlproduktion in den völlig veralteten chinesischen Stahlwerken geschuldet sei. In einer Pressemitteilung wurde davon gesprochen, daß Europe “die Halde fĂŒr die ÜberkapazitĂ€ten der Welt” geworden sei.
 

15.11.2019
Mit der Eröffnung eines Betonstahlbiegebetriebes im Frankfurter Westhafen kann Lotter das breite Sortiment an angearbeiteten BetonstÀhlen nun auch im Rhein-Main-Gebiet und angrenzenden Regionen anbieten.
Insbesondere auf der modernen Schweiß- und Bewehrungstechnik liegen die Schwerpunkte des neuen Frankfurter Betriebs. Mit Bamtec-Rollmatten, dem Lotter Anschlußkorb (LAK) sowie geschweißten FlĂ€chenbewehrungen können wir Ihnen kosteneffiziente und technisch fortschrittliche Bewehrungstechniken genauso wie herkömmlich geschnittenen und gebogenen Betonstahl sowie Baustahlmatten bieten.
Sie erreichen unsere Mitarbeiter des Biegebetriebes unter der Rufnummer (069) 2400 459-0, per Telefax unter (069) 2400 459-29 oder per eMail unter nl.frankfurt@lotter.de.
 

11.11.2019
Nach den erheblichen RĂŒckgĂ€ngen der Schrottpreise in den letzten Wochen haben sich die weltweiten SchrottmĂ€rkte wieder stabilisiert und die Preise fĂŒr den Monat November sind wieder angestiegen. Die Stahlproduzenten werden infolge dessen ihre Abgabepreise wohl auch anheben mĂŒssen.
Es wird auch damit gerechnet, daß die Schrott- und somit auch die Stahlpreise im Dezember weiter ansteigen werden.
 

25.10.2019
Nachdem der US-PrĂ€sident noch letzte Woche massive Sanktionen gegen die TĂŒrkei wegen des Einmarschs im Norden Syriens verhĂ€ngt hatte, machte er nun eine Kehrtwende und hob die Sanktionen, die vor allem auch wieder die tĂŒrkische Stahlindustrie getroffen hĂ€tten, wieder auf. Trump hatte wegen des militĂ€rischen Eingreifens der tĂŒrkischen Armee in Syrien Strafzölle auf Stahlimporte in Höhe von 50% angeordnet.
Trump drohte Ankara allerdings an, diese wieder in Kraft zu setzen und deutlich zu verschĂ€rfen, falls die TĂŒrkei die vereinbarte Waffenruhe und den Verzicht auf weitere militĂ€rische Aktionen nicht eingehalten wĂŒrde. Infolge dessen haben die tĂŒrkische Schrott- und Stahlpreise wieder angezogen.
 

21.10.2019
Das Leibniz-Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung hat eine Studie veröffentlicht, nach der die deutsche Stahlindustrie im er stĂ€rker die Auswirkungen der internationalen Handelskonflikte und die starken AuftragsrĂŒckgĂ€nge in der stahlverarbeitenden Industrie und hierbei insbesondere der Automobilindustrie zu spĂŒren bekommen wird.
Einzig die Bauwirtschaft wĂŒrde derzeit noch auf stabilem Niveau und vielleicht sogar noch mit leichten Steigerungsraten agieren.
FĂŒr die nĂ€here Zukunft sei dennoch mit einem Arbeitsplatzabbau bei den Stahlwerken in vierstelliger GrĂ¶ĂŸenordnung zu rechnen.
Grund hierfĂŒr sei die nach wie vor niedrige Nachfrage und der zunehmende Importdruck, der sich durch die HandelsbeschrĂ€nkungen seitens der USA aufgebaut habe.
 

20.09.2019
Die EU-Handelskommissarin Malmström rechnet damit, daß die USA ab dem 30.09.2019 höhere Strafzölle auf verschiedene Waren und Produkte aus der EU erheben werden. Die Welthandelsorganisation WTO hatte zuvor Finanzhilfen der EU fĂŒr den Flugzeughersteller Airbus als unzulĂ€ssig eingestuft.
 

06.09.2019
Durch die Umstellung der Telefonanlage des VerkaufsbĂŒros in Frankfurt kann es temporĂ€r zu Verbindungsproblemen kommen. Sollten Sie Schwierigkeiten haben, uns telefonisch oder per Telefax zu erreichen, senden Sie uns bitte eine eMail an stahl@kummetat.de.
Wir rufen Sie dann umgehend zurĂŒck.
 

06.08.2019
Seitens der Gewerkschaft IG Metall wurden die Tarifverhandlungen mit der Firma Riva abgebrochen und verkĂŒndet, daß die Produktionsstandorte Horath und Trier nach wie vor bestreikt werden.
Somit bleibt die Versorgungssituation insbesondere bei Listenmatten angespannt. Es muß mit Vorlaufzeiten fĂŒr die Produktion von Listen- und Zeichnungsmatten von derzeit 4-5 Wochen gerechnet werden.
Wir empfehlen daher, den Listenmattenbedarf rechtzeitig zu disponieren, um StillstÀnde in Produktionen oder auf Baustellen zu vermeiden.
 

29.07.2019
Die Firma Riva hat sich mit der Gewerkschaft IG Metall auf einen Tarifabschluß fĂŒr das Elektrostahlwerk in Brandenburg geeinigt. Ein Streik in diesem Stahlwerk konnte somit durch das Entgegenkommen der Firma Riva abgewendet werden.
 

15.07.2019
Anfang Februar hatten wir von dem UnglĂŒck in der brasilianischen Erzmine des Bergbaukonzerns Vale berichtet, bei dem vermutlich auch 270 Menschen ums Leben gekommen sind.
Ein Gericht in Belo Horizonte hat nun ein erstes Urteil gegen die Firma Vale gefĂ€llt, gemĂ€ĂŸ dem Vale fĂŒr alle SchĂ€den Wiedergutmachung leisten muß.
GemĂ€ĂŸ dem Richterspruch sind mit den SchĂ€den nicht nur die direkten wirtschaftlichen, sondern auch UmweltschĂ€den sowie die wirtschaftlichen und sozialen SchĂ€den der Region und auch EntschĂ€digungen fĂŒr die Familien der Opfer gemeint.
Eine genaue Höhe der Strafe konnte wegen der KomplexitÀt bislang noch nicht festgelegt werden. Bis dahin bleiben die im Februar beschlagnahmten 2,6 Milliarden Euro eingefroren.
Im Zusammenhang mit diesem UnglĂŒck wird auch weiterhin gegen den TÜV SĂŒd ermittelt, der die PrĂŒfungen an dem zerstörten Damm zuvor durchgefĂŒhrt hatte.
 

05.07.2019
Mit Wirkung zum 01.08.2019 wird die Firma Julius  Friedr.  Krönlein  Stahlhandel aus Schweinfurt Teil der Lotter Unternehmensgruppe. Die Firma Krönlein wird auch weiterhin selbststĂ€ndig und unter eigenem Namen am Markt agieren, gleichwohl aber aufgrund ihrer Marktposition und ihres Sortiments eine VerstĂ€rkung der AktivitĂ€ten der Lotter-Gruppe darstellen sowie eine Ausweitung des Absatzgebietes fĂŒr Betonstahl und Walzstahl mit sich bringen.
 

11.06.2019
In den Werken Horath und Trier der Riva-Gruppe hat die IG Metall die BeschĂ€ftigten zu einem unbefristeten Streik aufgerufen, der zum heutigen Tage begonnen hat. Derzeit ist noch nicht abzusehen, ob die Produktion ganz zum Erliegen kommen wird oder ob zumindest teilweise die Produktion von Lager- und Listenmatten sowie Ringmaterial KR und Bewehrungsdraht aufrecht gehalten werden kann. Nach unseren Informationen versucht Riva derzeit, mit Notbesatzungen einen Teil der Maschinen betreiben zu können und ĂŒber andere ProduktionsstĂ€tten die AusfĂ€lle zumindest teilweise ausgleichen zu können.
Auf jeden Fall ist aufgrund dieses Streiks mit erheblichen ProduktionsausfĂ€llen und somit auch mit wesentlich lĂ€ngeren Lieferzeit in den nĂ€chsten Wochen fĂŒr Material aus diesen beiden ProduktionsstĂ€tten zu rechnen.
 

31.05.2019
Arcelor Mittal hat angekĂŒndigt, seine StahlkapazitĂ€ten der europĂ€ischen Stahlwerke bereits im laufenden Jahr erheblich zu reduzieren. Eine verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig schwache Nachfrage in einigen Industriebereichen sowie der Importdruck in Europa fĂŒhrt der grĂ¶ĂŸte Stahlproduzent der Welt als BegrĂŒndung fĂŒr die ProduktionskĂŒrzungen an.
Alleine im Werk EisenhĂŒttenstadt soll die KapazitĂ€t um 200.000 Tonnen in den nĂ€chsten 12 Monaten gekĂŒrzt und im Werk Bremen sollen durch verlĂ€ngerte Werksferien im vierten Quartal ebenfalls Mengen zurĂŒckgefahren werden. Auch andere europĂ€ische Standorte seien von den KĂŒrzungen betroffen.
Die angekĂŒndigten Maßnahmen sollen erst dann rĂŒckgĂ€ngig gemacht werden, wenn sich die allgemeine Marktsituation in Hinblick auf ÜberkapazitĂ€ten und die Ertragssituation nachhaltig verbessert haben.
 

27.05.2019
Weiterhin steigende Rohstoffpreise - hierbei insbesondere Eisenerz - und eine stĂ€rkere Nachfrage haben die europĂ€ische Stahlhersteller dazu veranlaßt, fĂŒr die nĂ€chsten Wochen die fĂŒr eine gute Auslastung nötigen AuftrĂ€ge zu buchen. Hinzu kommt vermutlich auch eine Änderung der Warenströme, denn letzte Woche hat der US-PrĂ€sident Trump die Strafzölle fĂŒr Stahlimporte aus der TĂŒrkei halbiert, sodaß vermutlich wieder mehr Stahl aus der TĂŒrkei in die USA anstatt in die EU geliefert werden wird.
Man darf also davon ausgehen, daß die RĂŒckgĂ€nge der Schrottpreise der letzten Wochen und die damit verbundenen Preiskorrekturen bei Betonstahl nun wieder ausgeglichen werden und die Stahlpreise in den nĂ€chsten Wochen auch wieder etwas ansteigen werden. Auch muß wegen der anstehenden Werksferien wegen der derzeit starken NachfragetĂ€tigkeit teilweise mit Verzögerungen bei der Auslieferung gerechnet werden.
 

22.05.2019
Das zweitgrĂ¶ĂŸte Stahlwerk Großbritanniens British Steel ist insolvent geworden. Ursache hierfĂŒr war letzten Endes die Tatsache, daß die britische Regierung keine weiteren Staatsgarantien fĂŒr das hochverschuldete Werk mehr ĂŒbernehmen wollte und durfte. Hohe Rohstoffpreise sowie der drohende Austritt Großbritanniens aus der EU taten offenbar ein Übriges dazu.
Erst 2016 war British Steel vom indischen Stahlkonzern Tata Steel an den Finanzinvestor Greybull Capital verkauft worden.
British Steel soll unter Zwangsverwaltung zunĂ€chst weitergefĂŒhrt werden. Von der Pleite sind direkt ca. 4.000 Arbeitnehmer sowie ca. 20.000 Jobs bei den Zulieferern betroffen.
 

15.05.2019
Bedingt durch den Beginn großer Bauvorhaben, weitere Feiertage im Monat Juni sowie Warnstreiks bei einem deutschen Hersteller wird es in den nĂ€chsten Wochen zu erheblich lĂ€ngeren Lieferzeiten fĂŒr Listenmatten kommen.
Es ist damit zu rechnen, daß bis zu 4 Wochen Vorlauf fĂŒr Planung und Produktion bis zur Lieferung benötigt werden.
Wir empfehlen daher, den Bedarf an Listenmatten fĂŒr die nĂ€chsten Wochen rechtzeitig zu planen und einzuteilen, damit es nicht zu MaterialengpĂ€ssen auf Baustellen und in Produktionen fĂŒr Fertigteile kommt.
 

08.05.2019
In den letzten Jahren gab es ja immer wieder Hinweise auf BewehrungsstĂ€hle aus dem Ausland, die aufgrund von nicht abgefĂŒhrter Umsatzsteuer besonders gĂŒnstig waren. Deshalb war ja 2017 das sogenannte “Reverse Charge”-Verfahren (siehe hierzu auch das Lotter-Merkblatt “Reverse Charge”) eingefĂŒhrt worden, das aber wegen des hohen administrativen Aufwands kurze Zeit wieder eingestellt worden ist.
Eine Dokumentation des ZDF am gestrigen Tage hat sich ausfĂŒhrlich mit dem Umsatzsteuerbetrug - unter anderem auch bei Betonstahl und Walzdraht - beschĂ€ftigt. Diese Betrugsmasche, die professionell aufgebaut ist, viele verschiedene Waren umfaßt und ĂŒber verschiedene LĂ€nder auch außerhalb der EU gesteuert wird, hat laut diesen Recherchen ein Volumen von 50 Milliarden Euro jedes Jahr
Wir möchten Ihnen diese Dokumentation, die in der ZDF-Mediathek (Link) abrufbar ist, empfehlen.
 

Zulassung Spannstahllitzen ST 1660/1860  01.04.2019
 
  Das Institut fĂŒr Bautechnik in Berlin (DIBt) hat die Zulassung fĂŒr Spannstahllitzen ST 1660/1860
  des von uns vertretenen Herstellerwerks Fapricela bis Ende 2023 verlĂ€ngert. 

  Die neuen Zulassungsunterlagen und Übereinstimmungszertifikate sind in unserem
  Service-Bereich fĂŒr Sie als Download verfĂŒgbar.




29.03.2019
Wie auch in den letzten Jahren ist in der Woche vor und nach Ostern sowie um den 1. Mai mit einer Verknappung von Frachtraum zu rechnen, weil viele LKW-Fahrer diese Zeit auch fĂŒr Urlaube nutzen und somit nicht genĂŒgend Personal fĂŒr die anstehenden Auslieferungen zur VerfĂŒgung stehen wird.
Wir empfehlen daher, Dispositionen rechtzeitig vorzunehmen, damit Sie das bestellte Material auch rechtzeitig erhalten. Ansonsten besteht die Gefahr, daß Ihre Lieferungen verspĂ€tet bei Ihnen eintreffen werden und auch keine alternativen Liefermöglichkeiten bestehen.
 

22.03.2019
Ab sofort können wir Ihnen auch Betonstahl im Ring B500B (WR) mit einem Nenndurchmesser von Ø
20 mm mit bauaufsichtlicher Zulassung durch das DIBt anbieten. Die Coils sind mit einem Gewicht von 5 Tonnen verfĂŒgbar.
Den Dimensionsaufpreis fĂŒr diese Coils entnehmen Sie bitte der aktuellen DA-Liste in unserem Service-Bereich.
 

06.03.2019
Die USA haben die nÀchste Runde in Sachen Strafzölle und HandelsbeschrÀnkungen eingelÀutet.
Indien und der TĂŒrkei sollen bislang gewĂ€hrte VergĂŒnstigungen gestrichen werden bzw. der Status als “Entwicklungsland” aberkannt werden, da die beiden LĂ€nder zum einen laut Ansicht der USA keinen ausreichenden Zugang fĂŒr amerikanische Firmen und Produkte zu den InlandsmĂ€rkten gewĂ€hren und zum anderen seien die LĂ€nder mittlerweile “wirtschaftlich ausreichend entwickelt”, sodaß kein Anlaß mehr bestĂŒnde, jedwelche Vorteile in Form von Entwicklungshilfe zu gewĂ€hren.
Gleichzeitig werden neue Strafzölle gegen Mexiko, Kanada und China fĂŒr BaustĂ€hle geprĂŒft. Die US-Behörden wĂŒrden derzeit entsprechenden Informationen ĂŒber Preisdumping dieser Staaten fĂŒr BaustĂ€hle nachgehen.
FĂŒr Mexiko und Kanada sind weitere Strafzölle in Höhe von 30% und fĂŒr China sogar in Höhe von 222% im GesprĂ€ch.
 

01.03.2019
Die seitens der EU-Kommission festgesetzten Quoten fĂŒr Stahlimporte aus Nicht-EU-LĂ€ndern zeigen ihre Wirkung. So sind zum Beispiel die festgelegten Mengen fĂŒr Betonstahl in StĂ€ben und Ringen sowie Walzdraht aus der TĂŒrkei fĂŒr den Zeitraum bis zum 30.06.2019 bereits jetzt ausgeschöpft, sodaß bis zum Ende dieses Zeitraums keine zusĂ€tzlichen Mengen mehr ohne Strafzölle in Höhe von 25% mehr auf die EuropĂ€ischen MĂ€rkte kommen werden.
Auch die Quoten fĂŒr Stahlimporte aus Rußland und Weißrußland sind bereits stark beansprucht.
 

betontage19_min19.-21.02.2019
Auch dieses Jahr waren wir wieder  auf den Betontagen in Neu-Ulm als Aussteller vertreten  und haben dort unser Lotter-Roth-Thermosystem, unser weiteres Leistungsspektrum und unsere Bewehrungslösungen fĂŒr die Bauwirtschaft und fĂŒr Fertigteilwerke prĂ€sentiert.
Wir danken den zahlreichen Besuchern an unserem Messestand fĂŒr die interessanten und fruchtbaren GesprĂ€che.

04.02.2019
Nach dem Dammbruch bei einer Eisenerzmine des Bergbaukonzerns Vale im brasilianischen
Brumadinho vom 25.01.2019, bei dem vermutlich mehrere hundert Menschen ums Leben gekommen sind, hat der weltgrĂ¶ĂŸte Eisenerz-Produzent Vale geplante Manager-Boni, Dividenden und AktienrĂŒckkĂ€ufe vorlĂ€ufig ausgesetzt.
Auch hat der brasilianische Staat fĂŒr drohende EntschĂ€digungszahlungen und Maßnahmen zur Beseitigung der SchĂ€den ca. 2,5 Milliarden Euro des Firmenvermögens eingefroren und eine Strafe in Höhe von 250 Millionen Euro gegen Vale verhĂ€ngt.
Als Folge aus dem UnglĂŒck und aufgrund einer starken Nachfrage nach Eisenerz aus China sind die Preise fĂŒr Erz seit der letzten Woche um bis zu ca. 10% gestiegen. Auch sind die Aktienkurse der anderen Bergbaukonzerne in Erwartung weiterer Preissteigerungen angestiegen.
 

31.01.2019
Am 1. Februar wollen die Tarifpartner der westdeutschen Stahlindustrie zur nĂ€chsten Verhandlungsrunde ĂŒber einen neuen Tarifabschluß zusammenkommen. Bislang waren die Verhandlungen ergebnislos verlaufen und so steigt die Gefahr von Arbeitsniederlegungen, da die Friedenspflicht zum heutigen Tage auslĂ€uft.
 

24.01.2019
UnternehmerverbĂ€nde in den USA haben in einem offenen Brief den amerikanischen PrĂ€sidenten Trump aufgefordert, die Strafzölle auf Stahl und Aluminium wieder zu streichen. Aufgrund der Beschaffungssituation in den USA wĂŒrden diese Zölle höhere Kosten fĂŒr Importe amerikanischer Unternehmen mit sich bringen. Auch mĂŒĂŸten amerikanische Unternehmen durch die festgelegten Gegenzölle erhebliche Einbußen hinnehmen.
 

21.01.2019
Die EU-Kommission hat den USA vorgeschlagen, zur Beilegung des Handelsstreits mit den USA eine begrenzte Handelsvereinbarung abzuschließen. Die VorschlĂ€ge sehen vor, gegenseitig die Zölle auf Industrieprodukte einschließlich Autos abzuschaffen und Verwaltungsakte zur Beseitigung von Handelshemmnissen zu straffen. Landwirtschaftliche Produkte sind von den VorschlĂ€gen ausdrĂŒcklich ausgeklammert, da man uneins ĂŒber Mindeststandards bei der Lebensmittelproduktion ist.
 

04.01.2019
Die Welthandelsorganisation WTO hat die seitens der EU-Kommission festgelegten Quoten fĂŒr Stahlimporte aus Drittstaaten in die EU veröffentlicht.
Mit Wirkung ab dem 02.02.2019 werden - abweichend zur bisherigen Praxis - lĂ€nderspezifische Quoten fĂŒr die einzelnen Produktsegmente festgelegt, die auf den Absatzzahlen und Marktanteilen von 2013 bis 2017 abhĂ€ngig sind.
Die Quoten wurden fĂŒr einen Zeitraum bis 30.06.2021 festgelegt, sodaß nun wieder Planungssicherheit besteht.

Diese Safeguard-Maßnahmen sollen verhindern, daß der europĂ€ische Wirtschaftsraum mit Stahlprodukten geflutet  wird, die bislang zum Beispiel in die USA exportiert worden sind und aufgrund der derzeitigen HandelsbeschrĂ€nkungen und Strafzölle seitens der amerikanischen Administration umgelenkt werden könnten.
Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen bei RĂŒckfragen hierzu gerne zur VerfĂŒgung.
 

02.01.2019
Die chinesische Stahlindustrie hat im Jahr 2018 ihre Rohstahlerzeugung um ca. 11% auf insgesamt 923 Mio to gesteigert. FĂŒr das Jahr 2019 wird allerdings ein RĂŒckgang auf ca. 900 Mio to erwartet.
Unter anderem sollen weitere KapazitĂ€ten aus UmweltschutzgrĂŒnden stillgelegt werden und auch die aktuelle Handelspolitik der USA wird auf die Stahlerzeugung in China nicht ohne Einfluß bleiben.
 

10.12.2018
Wie bereits kĂŒrzlich berichtet wird durch die Mauterhöhung zum 01.01.2019 sowie die EinfĂŒhrung der LKW-Maut auf Bundesstraßen mit teils empfindlichen Erhöhungen der Frachtkosten gerechnet.
KĂŒnftig wird nicht nur nach der Gewichtsklasse des Fahrzeugs sondern auch nach der Gesamtanzahl der Achsen des Fahrzeugs bzw. des Gespanns unterschieden.
Besonders fĂŒr LangeisenzĂŒge, die in die Gewichtsklasse ab 18 Tonnen mit mehr als 3 Achsen fallen, wird dies spĂŒrbare Auswirkungen haben. Es wird in dieser höchsten Eingruppierung mit einer Erhöhung von ca. 50% gerechnet.
Aus der nachfolgenden Tabelle können Sie die MautsÀtze ab dem 01.01.2019 ersehen.
 

 

 

7.5 - 12.0 to

12.0 - 18.0 to

ab 18.0 to <= 3 Achsen

ab 18.0 to >= 4 Achsen

 

 

Euro 0 & 1

16,7 ct/km

20,2 ct/km

24,7 ct/km

26,1 ct/km

 

 

Euro 2

15,6 ct/km

19,1 ct/km

23,6 ct/km

25,0 ct/km

 

 

Euro 3

14,6 ct/km

18,1 ct/km

22,6 ct/km

24,0 ct/km

 

 

Euro 4

11,4 ct/km

14,9 ct/km

19,4 ct/km

20,8 ct/km

 

 

Euro 5

10,4 ct/km

13,9 ct/km

18,4 ct/km

19,8 ct/km

 

 

Euro 6

  9,3 ct/km

12,8 ct/km

17,3 ct/km

18,7 ct/km

 

 

07.12.2018
Nach uns vorliegenden Informationen werden in den nĂ€chsten Tagen die Safeguard-Maßnahmen fĂŒr die Zeit ab Februar 2019 durch die EU-Kommission festgelegt und veröffentlicht.
Vermutlich wird es kĂŒnftig lĂ€nderspezifische Quoten fĂŒr Betonstabstahl, Walzdraht und Ringmaterial KR geben, die sich nach dem Importmengen der letzten 2-3 Jahre richten. FĂŒr Ringmaterial WR wird es wohl eine Gesamtquote fĂŒr alle Nicht-EU-LĂ€nder geben.
Die genauen Inhalte der Maßnahmen werden wir hier veröffentlichen, sobald die EU-Kommission diese beschlossen hat.
 

30.11.2018
Aus Veröffentlichung der EU-Kommission ist zu entnehmen, daß die Quoten fĂŒr Importe von Walzdraht und Walzdrahtprodukten (z.B. Baustahlmatten, Betonstahl in Coils) aus Nicht-EU-LĂ€ndern (siehe auch Newseintrag vom 19.07.2018) voraussichtlich in den nĂ€chsten beiden Wochen erreicht sein werden, sodaß dann fĂŒr solche Produkte die angeordneten Strafzölle in Höhe von 25% zum Tragen kommen wĂŒrden.
Diese Zölle wÀren je nach Liefervereinbarung entweder vom Importeur und in vielen FÀllen auch vom Besteller zu tragen.
Bei Betonstabstahl wird fĂŒr Mitte Januar mit Erreichen der festgelegten Quoten gerechnet.

Ferner muß damit gerechnet werden, daß bis zum Ende der Safeguard-Maßnahmen dann Importe aus Nicht-EU-LĂ€ndern erheblich weniger werden oder ganz ausbleiben, um die Zahlung von Strafzöllen zu vermeiden.

Bislang gibt es noch keine Hinweise, wie die EU nach Auslaufen der jetzigen Safeguard-Maßnahmen verfahren wird. Allgemein wird aber damit gerechnet, daß solche oder Ă€hnliche Maßnahmen verabschiedet werden, um der Umlenkung von Warenströmen aufgrund der derzeitigen US-Handelspolitik entgegenzuwirken.
 

06.11.2018
Die Bundesregierung hat eine Erhöhung des Mindestlohns beschlossen.
Im ersten Schritt soll der verbindliche Mindestlohn ab dem 01.01.2019 auf €/Std. 9,19 und im zweiten Schritt ab dem 01.01.2020 auf €/Std. 9,35 angehoben werden. Dies entspricht einer Erhöhung im insgesamt 5,8% fĂŒr die Jahre 2019 und 2020. VorschlĂ€ge von Oppositionsparteien, den Mindestlohn auf €/Std. 12,00 anzuheben, fanden keine Mehrheit.
In Verbindung mit den Erhöhungen der LKW-Maut zum 01.01.2019 wird mit teils empfindlichen Erhöhungen der Frachtkosten gerechnet.
 

22.10.2018
Wegen des anhaltenden Niedrigwassers auf deutschen FlĂŒssen, die nicht ĂŒber die ganze LĂ€nge geregelt sind, ist die Schiffahrt mittlerweile soweit betroffen, daß drahtverarbeitende Werke nicht die bestellten und benötigten Mengen Walzdraht rechtzeitig erhalten. Somit muß in den nĂ€chsten Wochen mit Verzögerungen in den ProduktionsablĂ€ufen und folglich auch bei den ursprĂŒnglich geplanten Lieferterminen gerechnet werden.
Die Stahlwerke verfĂŒgen noch ĂŒber ausreichende SchrottvorrĂ€te, jedoch könnten auch diese bei weiterhin ausbleibendem Regen schnell zur Neige gehen.
Aufgrund der niedrigen PegelstĂ€nde können Binnenschiffe entweder nur mit einem Bruchteil der normalen Lademenge fahren oder es mĂŒssen kleinere Schiffe mit geringeren LadekapazitĂ€ten eingesetzt werden.
Beides hat darĂŒber hinaus auch eine entsprechende Erhöhung der Frachtraten zur Folge.
 

Lotter-Kurier 10/201817.10.2018
In unserem Pressearchiv steht ab sofort der neue Lotter-Kurier (Ausgabe Oktober 2018) mit den Neuigkeiten aus der Lotter-Gruppe fĂŒr Sie zum Anschauen oder Herunterladen bereit.








01.10.2018
Die EU-Kommission hat ein Antidumping-Verfahren gegen Russland, die TĂŒrkei und Mazedonien fĂŒr Rohre und Hohlprofile eingeleitet. Im Rahmen des Verfahrens soll geprĂŒft werden, ob diese LĂ€nder mit Dumpingpreisen oder staatlich subventionierten Preisen ihren Absatz in der EU unrechtmĂ€ĂŸig gesteigert haben.
Die Folge eines solchen Verfahrens könnten dann Strafzölle auf die betroffenen Produkte fĂŒr diese LĂ€nder sein.
Dieses Verfahren lĂ€uft unabhĂ€ngig von den derzeit laufenden Safeguard-Maßnahmen.

 

24.09.2018
Die Schrottpreise sind im September nicht weiter gestiegen. Regional unterschiedlich hat es sogar minimale PreisabschlĂ€ge gegeben, was sich bislang aber nicht nachhaltig auf die Stahlpreise ausgewirkt hat. Hintergrund hierfĂŒr war vor allem, daß die tĂŒrkischen Stahlwerke als Großabnehmer europĂ€ischen Schrotts grĂ¶ĂŸere AbschlĂŒsse in den USA getĂ€tigt haben, um die dortige Administration bezĂŒglich der Strafzölle fĂŒr tĂŒrkische Stahlprodukte gnĂ€dig zu stimmen.
Die Walzdrahtpreise zeigen sich nach wie vor von dieser Entwicklung aufgrund der starken Nachfrage unbeeindruckt.
 

17.09.2018
Aufgrund der nach wie vor starken NachfragetĂ€tigkeit stehen die Stahlwerke mittlerweile vor dem Problem, daß durch die starke Beanspruchung der Anlagen immer wieder Walzungen abgebrochen werden mĂŒssen und grĂŒndliche Reparaturen nicht zeitnah ausgefĂŒhrt werden können. Dies fĂŒhrt dazu, daß nach wie vor immer wieder bestimmte Durchmesser und LĂ€ngen bzw. Coildurchmesser nicht kurzfristig verfĂŒgbar sind und somit die Notwendigkeit erhöhter Lagerhaltung bei den Verbrauchern besteht.
Die Werke werden diese Reparaturen im Rahmen der Werksferien im Winter durchfĂŒhren, wobei damit zu rechnen ist, daß diese dieses Mal lĂ€nger ausfallen werden, um die Masse an Reparatur- und Pflegearbeiten bzw. Neuinstallationen ĂŒberhaupt umsetzen zu können.
Die nĂ€chsten Walzungen sind teilweise zudem bereits so ausgebucht, daß die Werke teils keine zusĂ€tzlichen AuftrĂ€ge mehr hinzubuchen können. Die VerfĂŒgbarkeit wird also voraussichtlich bis Ende des Jahres und ggf. auch Anfang nĂ€chsten Jahres immer noch eingeschrĂ€nkt sein.
 

20.08.2018
Die seit nunmehr seit April anhaltende, zu trockene Witterung hat die PegelstĂ€nde in den deutschen FlĂŒssen so weit sinken lassen, daß zum Teil nur noch eingeschrĂ€nkter Schiffsverkehr möglich ist.
Soweit Schiffe mit Schrott, Walzdraht oder anderen Fertigprodukten ĂŒberhaupt noch verkehren können, so können diese zum Teil nur noch bis zu 50% ihrer LadekapazitĂ€ten nutzen.
Auch sind aufgrund der PegelstÀnde Lieferungen mit lÀngeren Lieferzeiten wegen geringeren Fahrtgeschwindigkeiten verbunden.
Diese Tatsachen haben die Frachtraten und Transportkosten erheblich ansteigen lassen. Zum Teil wurden dann die Ladungen auf LKW umgeplant, was angesichts knappen Frachtraums zu einer weiteren VerschĂ€rfung der Liefersituation gefĂŒhrt hat.
Selbst, wenn es in den nĂ€chsten Wochen auch wieder etwas regnen sollte, so wird allgemein damit gerechnet, daß sich die Lage nicht vor Oktober entspannen wird.
 

06.08.2018
Die Schrottpreise haben sich im Vergleich zum Vormonat kaum verĂ€ndert, jedoch sind gefragte Schrottsorten fĂŒr die Herstellung von BetonstĂ€hlen derzeit knapp. Daher haben auch die Stahlpreise im Vergleicht zum Monat Juli nochmals zugelegt.
Da die Walzdrahtpreise noch stÀrker als die Betonstahlpreise gestiegen sind, ist bei BewehrungsstÀhlen auf Basis von Walzdraht (Lagermatten, Listenmatten, Ringmaterial KR, Bewehrungsdraht und GittertrÀger) analog eine entsprechende Preisanhebung der Herstellerwerke zu verzeichnen.
Nach wie vor ist - auch bedingt durch die Ferienzeit - Frachtraum knapp und die Nachfrage immer noch sehr rege, sodaß derzeit mit Lieferzeiten von zum Teil 2-3 Wochen zu rechnen ist.
Wir raten unseren Kunden daher, rechtzeitig Material abzurufen und die LagerbestĂ€nde  nicht zu stark zu reduzieren, damit eine kontinuierliche Materialversorgung der Produktion gesichert ist.
FĂŒr die nĂ€chsten Wochen wird mit weiteren Preiserhöhungen und einer weiterhin angespannten Situation bei den Lieferterminen gerechnet.
 

19.07.2018
Mit Wirkung vom heutigen Tage setzt die EU-Kommission vorlĂ€ufige Schutzmaßnahmen fĂŒr Importe diverser Stahlprodukte in Kraft. Diese sogenannten Safeguard-Maßnahmen sind eine Reaktion auf die seitens der USA erhobenen Strafzölle  und sollen Umlenkeffekte beschrĂ€nken.
Es wird befĂŒrchtet, daß durch die US-Schutzzölle mehr Stahlprodukte auf den europĂ€ischen Markt drĂ€ngen könnten und daher sollen die Importe auf dem bisherigen Niveau festgeschrieben und zusĂ€tzliche, durch die beschrĂ€nkten Möglichkeiten fĂŒr Lieferungen in die USA ggf. in den EU-Markt drĂ€ngenden Mengen verhindert werden.
Diese Maßnahmen sorgen dafĂŒr, daß bisherige Warenströme weder in der Art noch in der Menge behindert werden und auch nötige Importe auch weiterhin ohne Mehrkosten erhalten bleiben.

Diese Maßnahmen betreffen 23 Stahlproduktkategorien und bei Überschreitung der bisherigen Importquoten der letzten 3 Jahre könnten dann ebenfalls Strafzölle in Höhe von 25% fĂŒr die die Quote ĂŒberschreitenden Mengen erhoben werden. Ausgenommen werden sollen EntwicklungslĂ€nder, deren Quoten unter 3% der Gesamtimporte ausmachen, um diese LĂ€nder weiterhin zu fördern.

Die vorlĂ€ufigen Schutzmaßnahmen sollen zunĂ€chst fĂŒr 200 Tage gelten und betroffene Verbraucher sowie Im- und Exporteure können sich binnen dieser Frist zu diesen Maßnahmen Ă€ußern. Nach diesen 200 Tagen sollen die Ergebnisse betrachtet und diskutiert und dann ggf. in endgĂŒltige Maßnahmen umgewandelt werden.

Im Gegensatz zu den US-Schutzzöllen entsprechen die Safeguard-Maßnahmen den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO). Die seitens der US-Administration angekĂŒndigte Klage gegen diese Maßnahmen bei der WTO dĂŒrfte also wenig Aussicht auf Erfolg haben.

In Bezug auf Bewehrungsprodukte betreffen die EU-Maßnahmen vor allem Walzdraht und Walzdrahtprodukte. Es ist aufgrund dieser Maßnahmen jedoch nicht mit einer Verknappung zu rechnen, da der Verbrauch in den letzten 3 Jahren schon recht hoch war und somit auch Importe gesichert sein dĂŒrften. Eine Übersicht ĂŒber die betroffenen Produktgruppen können Sie hier herunterladen.
 

13.07.2018
FĂŒr die nĂ€chsten Wochen wird mit wieder ansteigenden Preisen fĂŒr Schrott und Walzdraht gerechnet, sodaß man von ebenfalls ansteigenden Preisen fĂŒr alle Betonstahlprodukte rechnen muß.
Derzeitigen Informationen zufolge werden die Schrott- und Walzdrahtpreise stĂ€rker ansteigen als zunĂ€chst vermutet und demzufolge werden auch die Preise fĂŒr Betonstahl in StĂ€ben und Ringen sowie fĂŒr Baustahlmatten und GittertrĂ€ger wohl wieder ein Niveau erreichen, das im ersten Quartal / Anfang des zweiten Quartals zu verzeichnen war.
 

11.07.2018
Bei einem italienischen Betonstahlhersteller mußte am heutigen Tage wegen ausgetretener RadioaktivitĂ€t die Produktion komplett eingestellt werden. Offenbar war radioaktiv belasteter Schrott angeliefert worden, der beim Einschmelzen in der Abgasanlage einen entsprechenden Alarm ausgelöst hat.
Externe Gutachter haben eine radioaktive Belastung des Werkes und des umgebenden GelĂ€ndes bestĂ€tigt, sodaß das komplette Personal das Werk verlassen und die gesamte Produktion gestoppt werden mußte.
Derzeit steht noch nicht fest, wann die Produktion wieder aufgenommen werden kann.
Auch wird derzeit geprĂŒft, ob radioaktiv belasteter Betonstahl bereits in Umlauf gekommen ist.
 

09.07.2018
Die Lieferzeiten fĂŒr Betonstahl und Baustahlmatten werden sich in den nĂ€chsten Wochen durch die anstehenden Werksferien und die nach wie vor anhaltende Knappheit an Frachtraum weiter verlĂ€ngern. Besonders bei offenen Plateau-Aufliegern herrscht derzeit eine Nachfrage, die nicht durch die zur VerfĂŒgung stehenden Fahrzeuge gedeckt werden kann. Je nach Destination ist fĂŒr bestimmte Produkte mit Lieferzeiten von mehreren Wochen zu rechnen.
Insbesondere können aufgrund der Knappheit an Frachtraum auch keine exakten Liefertermine genannt oder gar zugesichert werden.
Wir bitten daher unsere Kunden, rechtzeitig Material zu disponieren, damit die Produktion bei Ihnen sichergestellt werden kann.
 

15.06.2018
Die EU hat als Reaktion auf die amerikanischen Strafzölle auf Stahl und Aluminium ihrerseits als Gegenmaßnahme die EinfĂŒhrung von Gegenzöllen beschlossen. Dieser Entschluß erfolgte einstimmig.
So können ab dem 01. Juli Zölle zwischen 10% und 25% auf Produkte wie Whiskey, Erdnußbutter, MotorrĂ€der und Jeans aber auch Stahl- und Industrieprodukte mit einem vorlĂ€ufigen Volumen von ca. 2,8 Mrd. Euro verhĂ€ngt werden.
Leider hat man es versĂ€umt, auch fĂŒr Twitter-Nachrichten aus dem weißen Haus eine Sonderabgabe zu beschließen.
 

14.06.2018
Der Transitgipfel in Tirol, bei dem es unter Einbeziehung von Deutschland und Italien um die Begrenzung der LKW-Transporte durch Tirol und ĂŒber den Brenner ging, ist gescheitert.
Tirol wollte eine Begrenzung der LKW-Transporte sowie eine stĂ€rkere Verlagerung von GĂŒtertransporten auf die Schiene durchsetzen. Außerdem wollte Tirol die LKW-Maut in Form einer Korridormaut fĂŒr die Strecke von Verona bis MĂŒnchen erheblich anheben.
Außer einer AbsichtserklĂ€rung zu einer StĂ€rkung der Schienentransporte gab es keine Ergebnisse, woraufhin Tirol ankĂŒndigte, an den Blockabfertigungen an den Grenzen festzuhalten was derzeit zu langen Staus fĂŒhrt.
Man darf also zumindest fĂŒr die Sommermonate mit erheblichen Verzögerungen von LKW-Transporten aus Italien rechnen. Auch Kostensteigerungen hierdurch sowie die LKW-Maut auf deutschen Bundesstraßen sind zu erwarten.
 

01.06.2018
Zum 1. Juli diesen Jahres tritt die erweiterte LKW-Maut in Kraft.
Dies bedeutet, daß alle LKW ab 7,5 to kĂŒnftig auch auf Bundesstraßen Maut bezahlen mĂŒssen, wĂ€hrend dies bislang nur fĂŒr die Bundesautobahnen und die autobahnĂ€hnlichen Bundesstraßen galt.
Dies wird eine spĂŒrbare Erhöhung der FrachtsĂ€tze mit sich bringen und sich somit auch unmittelbar auf die Stahlpreise auswirken.
Da die genaue Höhe der MautsĂ€tze derzeit noch nicht feststeht, lĂ€ĂŸt sich schwer vorhersagen, wie hoch die Erhöhung der bisherigen Frachten ausfallen wird.
Bislang galt die LKW-Maut auf ca. 13.000 km Bundesautobahnen und ca. 2.300 km Bundesstraßen. Mit EinfĂŒhrung der erweiterten Maut werden kĂŒnftig ca. 40.000 km Bundesstraßen in Deutschland gebĂŒhrenpflichtig.
 

31.05.2018
Die USA haben die Aussetzung der Strafzölle fĂŒr Stahl- und Aluminiumimporte aus der EU erwartungsgemĂ€ĂŸ nicht verlĂ€ngert. Ebenso wurden die temporĂ€ren Befreiungen fĂŒr Kanada und Mexiko nicht verlĂ€ngert.
Die EU-Komission hat - wie auch die Regierungen von Kanada und Mexiko - angekĂŒndigt, ihrerseits nun kurzfristig Strafzölle auf US-Waren zu erheben.
Es darf bezweifelt werden, daß Sonderzölle auf MotorrĂ€der und Whiskey aus US-Produktion den US-PrĂ€sidenten sonderlich beeindrucken werden. Er schießt sich derweil auf die deutsche Automobilindustrie ein.
An dieser Stelle muß nochmals klargestellt werden, daß Deutschland keinen Betonstahl in StĂ€ben und Ringen oder Baustahlmatten in die USA exportiert und die deutschen Betonstahlhersteller von den Strafzöllen direkt nicht betroffen sein werden. Inwieweit andere europĂ€ische LĂ€nder davon betroffen sein werden, muß abgewartet werden.
 

11.05.2018
Die Hoffnungen mancher Marktteilnehmer, die Preise wĂŒrden im Laufe Mai einbrechen, haben sich nicht erfĂŒllt.
Zum einen ist die Auslastung der Stahlwerke nach wie vor gut und auch die Vormaterialpreise sind stabil geblieben, sodaß kein Anlaß seitens der Produzenten bestand, die erhofften, grĂ¶ĂŸeren PreisabschlĂ€ge vorzunehmen.
FĂŒr die nĂ€chsten Wochen ist derzeit von einem ziemlich stabilen Preisniveau auszugehen.
 

30.04.2018
Der US-PrĂ€sident Trump hat die temporĂ€re Aussetzung der Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte fĂŒr die EU-Staaten bis zum 31.05.2018 verlĂ€ngert. Offenbar wird auch der US-Administration langsam klar, daß bei einem Handelskrieg mit der EU auch fĂŒr die USA schmerzhafte Einschnitte zu erwarten wĂ€ren. Insoweit darf man nun gespannt sein, was die Verhandlungen laufs Mai fĂŒr ein Ergebnis erbringen werden.
 

23.04.2018
Entgegen vieler Unkenrufe sind die Schrottpreise fĂŒr den Monat April stabil geblieben, sodaß derzeit nach wie vor von unverĂ€nderten Stahlpreisen fĂŒr April und Überhangmengen Mai ausgegangen werden kann. Auch die Walzdrahtpreise haben sich nicht verĂ€ndert.
Allerdings lassen sich wegen der steigenden Nachfrage und den zeitlich verschobenen Materialabrufen derzeit zum Teil wieder erhebliche Verzögerungen bei der Auslieferung feststellen.
Aufgrund der Feiertage im Monat Mai wird sich diese Situation sicherlich noch verschĂ€rfen, sodaß sich die Lieferzeiten wohl nochmals wegen fehlender FrachtkapazitĂ€ten und guter Nachfrage verlĂ€ngern werden.
 

03.04.2018
Die Stahlwerke sind derzeit aufgrund der besseren WitterungsverhĂ€ltnisse wieder sehr gut ausgelastet und haben RĂŒckstĂ€nde, die wĂ€hrend des kalten Wetters der vergangenen Woche nun auszuliefern. Auch konnten entsprechende NeuauftrĂ€ge gebucht werden, die ebenfalls zur Auslieferung anstehen.
In Verbindung mit den Osterferien und den anstehenden Feiertagen im Monat Mai wird fĂŒr die nĂ€chsten Wochen mit einer angespannten Versorgungssituation und zum Teil erheblich lĂ€ngeren Lieferzeiten gerechnet.
Hierbei spielt sicherlich auch die derzeit Knappheit an geeignetem Frachtraum eine große Rolle.
Wir empfehlen unseren Kunden, ihre BedarfsfĂ€lle rechtzeitig einzuteilen und bei den LagerbestĂ€nden die lĂ€ngeren Lieferzeiten in den nĂ€chsten Wochen zu berĂŒcksichtigen.
 

29.03.2018
Die Schrottpreise sind im Monat MĂ€rz wieder angestiegen, sodaß die Betonstahlpreise fĂŒr den Monat April wieder moderat ansteigen werden.
 

22.03.2018
Kurz vor Inkrafttreten der seitens der USA verkĂŒndeten Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte aus dem Ausland am morgigen Tag ist auch fĂŒr die EU-Staaten eine Ausnahmeregelung bekanntgegeben worden.
Demnach werden auch weiterhin (zumindest vorlÀufig) Stahlimporte aus den EU-Staaten nicht mit einem Strafzoll in Höhe von 25% (Aluminiumimporte 10%) belegt.
Bislang waren solche Ausnahmen nur fĂŒr Mexiko und Kanada vorgesehen worden. Nach neuesten Informationen sollen Importe aus allen EU-Staaten sowie SĂŒdkorea, Australien, Argentinien und Brasilien ebenfalls von den Strafzöllen ausgenommen sein.
SpĂ€testens jetzt dĂŒrfte klar sein, daß das eigentliche Ziel der Maßnahmen der USA die chinesische und russische  Stahlwirtschaft mit ihren Dumpingpreisen sein dĂŒrfte.
Wenn nicht in letzter Minute eine Regelung fĂŒr die EU getroffen worden wĂ€re, hĂ€tte man seitens der EU-Komission sicherlich Gegenmaßnahmen ergriffen, die auch fĂŒr die USA unangenehm geworden wĂ€ren.
 

19.03.2018
Die USA haben der EU-Kommission neue Bedingungen fĂŒr den Verzicht auf die verhĂ€ngten Strafzölle auf Stahlimporte im Vorgriff auf die in KĂŒrze geplanten GesprĂ€che zur Vermeidung eines Handelskrieges genannt.
So soll die EU den USA zusichern, daß nicht mehr Stahl in die USA von den EU-Mitgliedsstaaten exportiert werde wie im gesamten Jahr 2017 und außerdem sollte die EU geeignete Maßnahmen gegen Stahlimporte zu Dumpingpreisen insbesondere aus China ergreifen. Desweiteren solle die EU bei internationalen Verhandlungen die Standpunkte der USA in Handelsfragen unterstĂŒtzen.
GrundsĂ€tzlich sei aber zuvor die stĂ€rkere finanzielle Beteiligung der EU-Staaten an laufenden MilitĂ€raktionen der USA und eine Steigerung der EU-RĂŒstungsausgaben sicherzustellen.
 

Zulassung GittertrĂ€ger ALW  12.03.2018
 
  Das Institut fĂŒr Bautechnik in Berlin (DIBt) hat die Zulassung fĂŒr die ALD- und ALW-GittertrĂ€ger
  zur Herstellung doppelschaliger WĂ€nde mit Wirkung zum 01.03.2018 bis 2023 verlĂ€ngert. 

  Die neuen Zulassungsunterlagen und Übereinstimmungszertifikate sind in unserem
  Service-Bereich fĂŒr Sie als Download verfĂŒgbar.




09.03.2018
Der US-PrĂ€sident Trump hat wie angekĂŒndigt Strafzölle auf Stahlimporte in Höhe von 25% und auf Aluminiumimporte in Höhe von 10% per Dekret angeordnet. Gleichzeitig hat er betroffenen Staaten angeboten, sich von diesen ImportbeschrĂ€nkungen freikaufen zu können.
Wir möchten an dieser Stelle nochmals ausdrĂŒcklich darauf hinweisen, daß in Deutschland keine BetonstĂ€hle fĂŒr den US-Markt produziert werden. Insoweit sind die Betonstahlhersteller in Deutschland nicht von den Strafzöllen betroffen. Inwieweit Walzdrahtlieferungen hiervon betroffen sein könnten, ist noch nicht ganz klar.
Es zeigt sich aber auch, daß die USA bei Staaten, mit denen sie entsprechende Freihandelsabkommen verhandeln derzeit von solchen Strafmaßnahmen ausgenommen sind.
Die EU hat angekĂŒndigt, Ihrerseits auf bestimmte US-Waren erhöhte Zölle aös Gegenmaßnahme einzufĂŒhren. Auch China hat bereits angekĂŒndigt, nicht tatenlos zuzusehen, wie sich die USA abschotten.

Zu diesem Thema der HandelseinschrĂ€nkungen wurde unser GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. von Briel heute vom SĂŒdwestdeutschen Rundfunk interviewt.
Wir stellen Ihnen gerne das Interview mit ihm und auch die komplette Sendung “Das MĂ€rchen vom freien Handel” mit weiteren Interviews und BeitrĂ€gen zum Anhören oder herunterladen zur VerfĂŒgung.

SWR2-Interview mit Dr. von Briel (4:06 Minuten)
komplette SWR2-Sendung “Geld - Markt - Meinung” (24:29 Minuten)
 

Zulassung GittertrĂ€ger ALD  05.03.2018
 
  Das Institut fĂŒr Bautechnik in Berlin (DIBt) hat die Zulassung fĂŒr den ALD-GittertrĂ€ger
  mit Wirkung zum 01.03.2018 bis 2023 verlĂ€ngert. 

  Die neuen Zulassungsunterlagen und Übereinstimmungszertifikate sind in unserem
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05.03.2018
Aus gegebenem Anlaß möchten wir Sie darĂŒber informieren, daß mehrere GittertrĂ€gerhersteller in den letzten Tagen ihre Zulassungen durch das DIBt haben ĂŒberarbeiten und verlĂ€ngern lassen.
Wir möchten bei dieser Gelegenheit darauf hinweisen, daß mit dem Auslaufen der "alten" Zulassungen und Inkrafttreten der geĂ€nderten Zulassungen sĂ€mtliche Übereinstimmungszertifikate auf die bisherigen Zulassungen ungĂŒltig geworden sind. Dies betrifft insbesondere auslĂ€ndische Hersteller und Betreiber von GittertrĂ€gerschweißanlagen ohne eigene bauaufsichtliche Zulassung.
Bitte prĂŒfen Sie daher, ob die von Ihnen eingesetzten GittertrĂ€ger auf einer aktuellen, gĂŒltigen bauaufsichtlichen Zulassung bzw. einem entsprechenden Übereinstimmungszertifikat beruhen.
GittertrĂ€ger, die nicht ĂŒber eine gĂŒltige Zulassung oder ein gĂŒltiges Übereinstimmungszertifikat verfĂŒgen, dĂŒrfen danach nicht mehr in Fertigteilwerken eingesetzt werden.
Sollten hierzu Fragen Ihrerseits bestehen, stehen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne zur VerfĂŒgung.
 

01.03.2018
Der US-PrĂ€sident Trump hat fĂŒr Importe auf Stahlprodukte Strafzölle von bis zu 25% angekĂŒndigt.
Diese AnkĂŒndigung hat in den Medien zu großer Aufruhr gefĂŒhrt und auch die Börsenkurse unter Druck gebracht.
Dabei bedarf diese AnkĂŒndigung einer genaueren Betrachtung, die fĂŒr die EinschĂ€tzung der einzelnen Produktsparten zu unterschiedlichen Ergebnissen fĂŒhren könnte.
Betroffen sind realistisch gesehen Walzstahlprodukte wie z.B. TrĂ€ger und Konstruktionsrohre fĂŒr den Bau sowie Bleche fĂŒr die KonsumgĂŒter- und Automobilindustrie.
Vor Jahren war schon einmal versucht worden, fĂŒr solche Produkte Strafzölle zu verhĂ€ngen, jedoch mußte die amerikanische Administration einsehen, daß SpezialstĂ€hle, die in den USA benötigt und in Europa gefertigt wurden, gar nicht durch inlĂ€ndische Stahlprodukte ersetzt werden konnten, sodaß die Zölle seinerzeit ausgeblieben waren.
Es wird auch allgemein vermutet, daß diese Zölle eher als Drohung zur Festigung der Verhandlungsposition der Amerikaner fĂŒr multi- und bilaterale Handelsabkommen zu werten sind.
Betonstahlprodukte werden im Falle einer EinfĂŒhrung zumindest fĂŒr Stahl aus europĂ€ischer Produktion (mit ggf. Ausnahme von Walzdraht) wohl nicht betroffen sein, weil diese StĂ€hle fĂŒr den US-Markt nicht in Europa gefertigt werden. Dies dĂŒrfte eher China betreffen.
Insoweit wĂŒrde sich eine solche Maßnahme nicht oder nur in geringem Umfang auf die deutschen und westeuropĂ€ischen Betonstahlpreise auswirken.
Angesichts der europĂ€ischen Gegendrohung, den “Orangensafthahn” der Amerikaner im Falle von Strafzöllen zuzudrehen oder schwere MotorrĂ€der eines bekannten Herstellers unerschwinglich zu machen, darf man gespannt sein, ob und in welcher Form die angedrohten Zölle und angedrohten Gegenmaßnahmen realisiert werden und wie diese sich in der RealitĂ€t auswirken werden. Wir sehen derzeit keinen Grund fĂŒr Panikreaktionen.
 

betontage18_min20.-22.02.2018
Auch dieses Jahr waren wir wieder  auf den Betontagen in Ulm als Aussteller vertreten und haben dort unser Lotter-Roth-Thermosystem, unser weiteres Leistungsspektrum und unsere Bewehrungslösungen fĂŒr die Bauwirtschaft und Fertigteilwerke prĂ€sentiert.
Wir danken unseren Kunden und den vielen Interessenten fĂŒr den regen Besuch unseres Messestandes und die interessanten GesprĂ€che.

12.02.2018
Die nach wie vor kalte Witterung hat sich auf die BautĂ€tigkeit stĂ€rker als erwartet ausgewirkt. Regional unterschiedlich  wurden auf Baustellen die Arbeiten eingestellt. Entsprechend hat sich die LiefertĂ€tigkeit der Werke verlangsamt und die Schrottpreise sind fĂŒr den Monat Februar nicht gestiegen. Trotz regionaler, leichter RĂŒckgĂ€nge der Schrottnotierungen sind die Stahlpreise stabil geblieben.
Es wird aber allgemein damit gerechnet, daß der Stahlbedarf im Monat MĂ€rz wieder grĂ¶ĂŸer wird und die Schrottpreise wieder steigen werden. Folglich muß von leicht steigenden Stahlpreisen ab dem Monat MĂ€rz ausgegangen werden.
 

29.01.2018
Der bislang ausgebliebene Winter hat dafĂŒr gesorgt, daß die Verbraucher in Deutschland bereits seit Jahresanfang wieder mit vollen KapazitĂ€ten arbeiten. Entsprechend hat auch die NachfragetĂ€tigkeit wieder spĂŒrbar zugenommen.
FĂŒr den Monat Februar wird von nur leicht steigenden Preisen ausgegangen, weil die Baukonjunktur in China erst Ende Februar wieder voll anlaufen wird.
Marktbeobachter gehen davon aus, daß allerdings im MĂ€rz mit spĂŒrbaren Verteuerungen der Rohstoffe und somit zu Preissteigerungen und verlĂ€ngerten Lieferzeiten bei allen Bewehrungsprodukten zu rechnen ist. Ein Grund hierfĂŒr dĂŒrften die nach wie vor eingeschrĂ€nkten KapazitĂ€ten in Nordchina bei gleichzeitiger Nachfragesteigerung im gesamten asiatischen Raum sein. Auch fĂŒr Europa wird wieder mit steigendem Bedarf aufgrund der guten Baukonjunktur gerechnet, da die LagerbestĂ€nde wegen der guten Witterung derzeit stark abnehmen.
 

15.01.2018
Die Rohstoffpreise haben sich im Januar nur leicht erhöht und die LagerbestĂ€nde bei den Verbrauchern sind noch fĂŒr die nĂ€chsten Wochen ausreichend, sodaß fĂŒr den Monat Januar sowie Überhangmengen fĂŒr Anfang Februar von stabilen oder nur moderat steigenden Preisen ausgegangen werden kann.
 

15.12.2017
Die LegierungszuschlĂ€ge fĂŒr nichtrostende BetonrippenstĂ€hle sind im Dezember im Vergleich zum Vormonat um durchschnittlich 10% gestiegen. DarĂŒber hinaus sind die Herstellerwerke derzeit sehr gut ausgelastet, sodaß es im neuen Jahr durchaus zu VersorgungsengpĂ€ssen wegen der starken Nachfrage kommen kann.
Auch wird mit weiteren Erhöhungen der LegierungszuschlĂ€ge im neuen Jahr gerechnet, sodaß man dann auch von entsprechenden Preiserhöhungen bei nichtrostenden BetonstĂ€hlen ausgehen muß.
Die jeweils aktuellen LegierungszuschlĂ€ge fĂŒr die wichtigsten Werkstoffe können Sie ĂŒbrigens unter
www.kummetat.de/ksh/lieferprogramm/nichtrostend/nichtrostend.html#LZ auf unserer WebprÀsenz einsehen.
 

11.12.2017
Mehrere auslĂ€ndische Stahlproduzenten von BetonstĂ€hlen haben angekĂŒndigt, ab dem neuen Jahr aufgrund der immens gestiegenen Kosten fĂŒr Elektroden, Feuerfestmaterial und Ferrolegierungen einen generellen Aufschlag auf die Stahlpreise zu erheben, der Ă€hnlich wie die Dimensions- oder Sortenaufpreise separat berechnet und der Marktentwicklung angepaßt werden soll.
Von deutschen Stahlwerken sind uns bislang keine Àhnlichen Vorhaben bekannt.
 

04.12.2017
In China sind die angekĂŒndigten Schließungen oder ProduktionskĂŒrzungen von Hochofenwerken zur Reduzierung der Umweltbelastung und Verhinderung von Wintersmog tatsĂ€chlich weitestgehend umgesetzt worden. Die chinesischen Behörden sprechen von einer Quote von bislang 80% der geplanten Maßnahmen, was in etwa 1/3 der StahlwerkskapazitĂ€ten in den nordchinesischen Regionen ausmacht.
Durch diese Maßnahmen ist die Nachfrage chinesischer Verbraucher nach Stahlprodukten und Vormateralien (Schrott / Walzdraht / KnĂŒppel) in den letzten beiden Wochen stark angestiegen. Dies hat auch zu steigenden Stahlpreisen und einer höheren Importquote in China gefĂŒhrt.
Derzeit muß davon ausgegangen werden, daß sich diese Entwicklung auch auf den Bedarf und die ExportaktivitĂ€ten der TĂŒrkei und anderer exportorientierter LĂ€nder positiv auswirken wird, was wiederum Folgen fĂŒr den Stahlmarkt und die Stahlpreise in Europa haben dĂŒrfte.
Angesichts des zu erwartenden Bauvolumens fĂŒr 2018 ist daher Vorsicht angebracht, denn es ist nicht auszuschließen, daß wir im nĂ€chsten Jahr eine Ă€hnliche Entwicklung der Stahlpreise und der Versorgungssituation wir in diesem Jahr erleben könnten.
 

13.11.2017
Die letzten Wochen waren in preislicher Hinsicht wegen der StabilitÀt der Schrottpreise recht ruhig verlaufen.
FĂŒr den Rest des Jahres haben jedoch die SchrotthĂ€ndler aufgrund der starken Nachfrage sowohl im Inland wie aus dem Ausland aktuell wieder Preiserhöhungen angekĂŒndigt. Seitens der Stahlwerke wird daher nochmals mit leicht steigenden Preisen fĂŒr den Rest des Jahres gerechnet.
Inwieweit die umweltbedingten ProduktionseinschrĂ€nkungen oder temporĂ€ren Produktionsstillegungen in China sich zusĂ€tzlich auf die Preisentwicklung fĂŒr den Rest diesen Jahres und den Beginn des nĂ€chsten Jahres auswirken werden, muß abgewartet werden. Eine starke Nachfrage nach Vormaterial und Zwischenprodukten (KnĂŒppel, Walzdraht) aus Asien könnte durchaus aber zu einem stĂ€rkeren Preisdruck fĂŒr Betonstahlprodukte fĂŒhren.
 

27.10.2017
Die Lech-Stahlwerke in Meitingen bei Augsburg wollen der angespannten Versorgungssituation mit Graphitelektroden fĂŒr die Stahlherstellung Rechnung tragen und planen den Aufbau einer eigenen Elektrodenproduktion.
Man habe bereits die stillgelegte Produktionslinie eines Herstellers gekauft und wolle in absehbarer Zeit am Standort Meitingen diese Anlage wieder aufbauen und in Betrieb nehmen.
 

16.10.2017
Die regionalen Regierungen der chinesischen Provinzen haben fĂŒr die Wintermonate zur Verhinderung der alljĂ€hrlichen Probleme mit Smog drastische ProduktionskĂŒrzungen und -stillegungen bis zum MĂ€rz 2018 angeordnet.
Hiervon ist auch die Stahlindustrie in China erheblich betroffen. Die angeordneten Maßnahmen werden wahrscheinlich dazu fĂŒhren, daß die Gesamtproduktion an Stahlprodukten in China spĂŒrbar nachlassen wird, wĂ€hrend man auf dem Weltmarkt verstĂ€rkt Fertigprodukte und darunter auch KnĂŒppel, Walzdraht und Betonstahl importieren wird.

Diese Maßnahmen werden wohl dann auch dafĂŒr sorgen, daß sich die Versorgungssituation mit Betonstahl und anderen Bewehrungsprodukten in Europa kaum verbessern wird und auch die Preise auf einem hohen Niveau verbleiben werden oder vielleicht sogar noch weiter ansteigen werden.
 

13.10.2017
Die Kosten fĂŒr Graphitelektroden und Feuerfestauskleidungen haben in den letzten Monaten offenbar eine Steigerung von ca. €/to 50 gegenĂŒber dem Jahresanfang erreicht. Die Werke befĂŒrchten derzeit, daß diese Entwicklung noch lĂ€ngere Zeit anhalten dĂŒrfte und diese Kosten noch weiter steigen werden.
 

09.10.2017
Die durch eine Havarie beschĂ€digte Bahnstrecke der Rheintalbahn zwischen Basel und Karlsruhe bei Rastatt ist seit dem 02. Oktober wieder fĂŒr den Bahnverkehr freigegeben worden. Die Strecke war am 12. August gesperrt worden, weil sich im Rahmen von Bauarbeiten die ĂŒber dem im Bau befindlichen Tunnel verlaufenden Gleise durch einen Wassereinbruch erheblich gesenkt hatten. Da diese Bahnstrecke eine der Hauptverkehrsadern fĂŒr den GĂŒterverkehr mit Italien und der Schweiz ist, hat dies zu großen Verwerfungen auf dem Transportmarkt und entsprechender Knappheit an LKW gefĂŒhrt, weil die Waren von der Bahn auf die Straße verlagert werden mußten.
Auch, wenn die Strecke jetzt wieder befahrbar ist, wird noch bis Ende diesen Jahres mit Auswirkungen dieser Havarie gerechnet, weil zum einen die Spediteure zum Teil lÀngerfristige VertrÀge abgeschlossen haben und zum anderen die Bahnwaggons noch nicht wieder komplett in den regulÀren Ablauf integriert werden konnten.
 

25.09.2017
Wir hatten in den letzten Wochen ĂŒber die sich verschĂ€rfende Versorgungssituation mit Graphitelektroden fĂŒr die Stahlwerke berichtet.
Die ersten Stahlhersteller haben im Verlaufe der letzten Woche darĂŒber informiert, daß es in den nĂ€chsten Wochen mangels Vorrat und eingeschrĂ€nkter LieferfĂ€higkeit der Elektrodenhersteller zu ProduktionseinschrĂ€nkungen bei der Stahlherstellung kommen könnte. Da praktisch alle europĂ€ischen Betonstahlhersteller den Stahl mittels Graphitelektroden in Elektrostahlwerken herstellen, könnte dies durchaus die gesamte europĂ€ische Herstellung von Betonstahl betreffen.
Desweiteren wurde berichtet, daß die Produzenten von Graphitelektroden ihre AbschlĂŒsse aufgrund der immens gestiegenen Vormaterialkosten nachverhandeln und höhere Preise durchsetzen wollen.
 

18.09.2017
Der Wirtschaftsverband der europÀischen Eisen- und Stahlindustrie EUROFER warnt vor den Auswirkungen der derzeitigen Knappheit von Graphitelektroden.
Graphitelektroden werden in Elektrostahlwerken fĂŒr die Erschmelzung von Stahl zwingend benötigt.
Die Verknappung dieser Elektroden ist darauf zurĂŒckzufĂŒhren, daß zum einen in den letzten Jahren einige ProduktionskapazitĂ€ten stillgelegt worden sind und zum anderen derzeit hochwertiger Petroleumkoks (Nadelkoks) weltweit knapp und somit die Versorgung der verbliebenen ProduktionsstĂ€tten derzeit stark eingeschrĂ€nkt ist.
Diese Knappheit an Graphitelektroden und die damit verbundene ĂŒberproportionale Preiserhöhung fĂŒr die Elektroden wirken sich erheblich auf die Produktionskosten und somit auf die Stahlpreise aus.
Eine Entspannung dieser Situation ist derzeit nicht in Sicht.
 

13.09.2017
In den letzten Wochen sind international einige Bauprojekte angelaufen, fĂŒr die in den nĂ€chsten Monaten große Mengen an Spannstahllitzen benötigt werden.
Dies wird sich auch weiterhin auf die VerfĂŒgbarkeit von SpannstĂ€hlen auswirken.
Die Herstellerwerke können fĂŒr dieses Jahr nur noch geringe Mengen zusĂ€tzlich zu bestehenden AuftrĂ€gen buchen und werden wohl erst im ersten Quartal 2018 wieder entsprechende freie KapazitĂ€ten haben.
Die Preisentwicklung bei Betonstahl in den letzten Wochen ist nun auch bei den SpannstĂ€hlen angekommen und es wird fĂŒr die nĂ€chsten Wochen und Monate mit erheblichen Preissteigerungen fĂŒr SpannstĂ€hle gerechnet.
 

07.09.2017
Die Bahnstrecke zwischen Basel und Karlsruhe bleibt aufgrund der Absenkung der Gleise durch die Tiefbauarbeiten am Tunnel bei Rastatt mindestens noch bis zum 07. Oktober gesperrt.
Da diese Bahnlinie eine der europĂ€ischen Hauptachsen im internationalen Personen- und GĂŒterverkehr ist, werden mangels geeigneter Ausweichstrecken insbesondere fĂŒr den GĂŒterverkehr weiter Transporte auf die Straße verlagert, was zu einer weiterhin eingeschrĂ€nkten VerfĂŒgbarkeit an Frachtraum und steigenden Transportkosten fĂŒhren wird.
Auch Waren aus Italien und/oder der Schweiz werden in den nÀchsten Wochen nur per LKW zu beziehen sein, was sich in wesentlich lÀngeren Lieferzeiten auswirken wird.
 

04.09.2017
Die Schrottpreise werden auch im Monat September nochmals steigen. Die Herstellerwerke werden diese Erhöhungen mit Sicherheit auf die Stahlpreise aufschlagen, sodaß fĂŒr die nĂ€chsten Wochen nochmals mit empfindlichen Preiserhöhungen zu rechnen ist.
Mittlerweile sind auch fĂŒr Spannstahllitzen und -drĂ€hte die Vormaterialkosten massiv angestiegen, sodaß auch hier in den nĂ€chsten Wochen eine Ă€hnliche Preisentwicklung zu erwarten ist, wie wir sie bei BetonstĂ€hlen in den letzten Wochen erleben mußten.

Aufgrund der nach wie vor ungebremsten Nachfrage nach allen Bewehrungsprodukten und weiterhin knappen TransportkapazitÀten ist auch im September mit langen Lieferzeiten zu rechnen.
 

14.08.2017
Die Stahlpreise in Asien steigen derzeit ĂŒberproportional an. Der japanische Stahlhersteller JFE kĂŒndigte heute eine Preiserhöhung von sage und schreibe USD/to 200,00 fĂŒr seine Stahlprodukte an.
Diese Entwicklung wird sich mit Sicherheit auch bald auf den europĂ€ischen Markt auswirken, da entsprechende Mengen an Vormaterialien (Schrott, Eisenerz, Kokskohle, Legierungselemente) sowie Stahlfertigprodukten statt nach Europa nach Asien verkauft werden und somit dem europĂ€ischen Markt sowie den hiesigen Produzenten nicht zur VerfĂŒgung stehen.
Auch haben mehrere Stahlhersteller Aufpreise fĂŒr die verteuerte Beschaffung von Graphitelektroden angekĂŒndigt, da auch Graphit derzeit weltweit Mangelware ist und auch hier die Warenströme zu Gunsten asiatischer Verbraucher umgelenkt werden.
Der europĂ€ische Verband der Stahlhersteller (EUROFER) warnte angesichts der Entwicklung auf den asiatischen MĂ€rkten vor Risiken fĂŒr die europĂ€ische Wirtschaft, zumal solche Preisexplosionen kaum kalkuliert werden können.
Eine Entspannung ist derzeit nicht in Sicht.
Wir raten unseren Kunden daher, vorsichtig zu kalkulieren und nicht auf alsbald fallende Stahlpreise zu spekulieren.
 

07.08.2017
Die italienischen Kartellbehörden haben acht italienische Hersteller von Betonstahl wegen verbotener Preisabsprachen im Zeitraum von 2010 bis 2016 mit Kartellstrafen von insgesamt 140 Millionen Euro belegt.
Zu den betroffenen Unternehmen in Italien zÀhlen Ferriere Nord (Pittini), Ferriere Valsabbia, Alfa Acciai, Feralpi, Riva Acciai, die die höchsten Strafen erhalten haben sollen.
Alleine der Hersteller Ferriere Nord (Pittini) soll mit einer Einzelstrafe von 43 Millionen Euro belegt worden sein.
Mehrere der Unternehmen haben juristische Schritte gegen die Kartellstrafen angekĂŒndigt.
 

04.08.2017
Bei einem Brand in der ProduktionsstĂ€tte Leese der Firma Filigran ist in einer der Hallen ein schwerer Schaden entstanden, sodaß hier derzeit nicht mit voller KapazitĂ€t produziert werden kann.
Der Standort Klieken sowie die anderen Produktionshallen in Leese sind von dem Brand nicht betroffen, sodaß nicht mit langfristigen EngpĂ€ssen bei der GittertrĂ€gerversorgung gerechnet werden muß.
 

31.07.2017
Wir hatten in den letzten Wochen auf die schwierige Situation bei der Beschaffung von Frachtraum berichtet. Diese Situation hat sich in den letzten 2 Wochen nochmals verschĂ€rft, sodaß derzeit davon auszugehen ist, daß sich auch bis in den nĂ€chsten Wochen keine oder keine merkliche Besserung einstellen wird.
Durch die Werksferien kommt derzeit auch noch eine Verknappung der WerksbestĂ€nde hinzu, sodaß zum Teil mit mehreren Wochen Lieferzeit fĂŒr BewehrungsstĂ€hle zu rechnen ist.
In den letzten Tagen wurde auch von Schrottpreiserhöhungen berichtet, die ĂŒber den prognostizierten Erhöhungen liegen und die aufgrund der lebhaften Nachfrage aus dem asiatischen Raum und der TĂŒrkei wohl auch weitere Erhöhungen in den nĂ€chsten Wochen nach sich ziehen werden.
Mehrere Stahlwerke berichten auch bereits ĂŒber eine Verknappung von Graphitelektroden fĂŒr die Stahlherstellung mit Lieferzeiten von bis zu 6 Monaten, die sich durchaus auf die ProduktivitĂ€t von Stahlwerken und damit auf eine Verknappung von ProduktionskapazitĂ€ten auswirken könnten.
Alles in allem ist in den nĂ€chsten Wochen mit weiterhin steigenden Preisen fĂŒr Betonstahl in StĂ€ben und Ringen, Lager- und Listenmatten, GittertrĂ€ger und Bewehrungsdraht zu rechnen.
Nicht zu unterschĂ€tzen ist in den nĂ€chsten Wochen sicherlich auch die angespannte Versorgungssituation, die zu EngpĂ€ssen bei den Verbrauchern fĂŒhren kann.
 

17.07.2017
Die nach wie vor ungebremste Nachfrage nach Betonstahl in StĂ€ben und Ringen sowie Baustahlmatten sowie steigende Materialpreise haben die rechtzeitige Versorgung mit diesen Stahlprodukten weiter verschĂ€rft, zumal auf dem Transportmarkt nach wie vor erhebliche EngpĂ€sse bei der Stellung geeigneter Fahrzeuge fĂŒr den Stahltransport bestehen.
Die Vorlauffristen fĂŒr Lieferungen haben sich zum Teil auf drei Wochen verlĂ€ngert.
Verbindliche Liefertermine werden von den Herstellerwerken nicht mehr zugesichert. Eine Belieferung wird derzeit nur noch unter dem Vorbehalt angenommen, daß Spediteure fĂŒr die entsprechenden Destinationen gefunden werden können.
Auch fĂŒr den Monat August ist derzeit noch keine Entspannung in Sicht.
 

10.07.2017
Nicht nur knapper Frachtraum sorgt derzeit fĂŒr erhebliche Probleme bei der rechtzeitigen Marktversorgung mit Betonstahl. Auch die allgemein starke NachfragetĂ€tigkeit sorgt fĂŒr eine Auslastung der Werke, die angesichts der anstehenden Werksferien fĂŒr wahrscheinlich nicht zu unterschĂ€tzende Knappheit bei einigen Produkten oder SonderausfĂŒhrungen sorgen wird.
Kurzfristige Auslieferungen seitens der Herstellerwerke sind nur noch in AusnahmefÀllen möglich und werden von den Stahlwerken mit entsprechenden PreisaufschlÀgen versehen.
Wir möchten unseren Kunden daher nochmals raten, rechtzeitig die AuftrÀge zu spezifizieren, damit die Materialversorgung sichergestellt werden kann.
 

03.07.2017
Wir hatten ja kĂŒrzlich ĂŒber die Knappheit an LKW-KapazitĂ€ten fĂŒr Stahltransporte berichtet. Diese Situation hat sich weiter verschĂ€rft, sodaß man derzeit fĂŒr StandardlĂ€ngen oder Coils mit einem Auftragsvorlauf von bis zu 10 Tagen und fĂŒr offene LKW oder Sondertransporte gar mit 2-3 Wochen Vorlaufzeit rechnen muß.
Aufgrund der ungewöhnlich starken Nachfrage nach Betonstahl und Baustahlgewebematten aller Marktteilnehmer wird sich diese Situation vor den Herbstmonaten wohl kaum entspannen.
 

26.06.2017
Die Schrottpreise werden im Monat Juli aller Voraussicht nach wieder etwas ansteigen.
Auch andere Rohstoffe werden sich aufgrund der nach wie vor ungebremsten Nachfrage etwas verteuern.
Wir gehen daher fĂŒr die Sommermonate von stabilen und auch leicht ansteigenden Preisen fĂŒr alle Bewehrungsprodukte aus.
 

19.06.2017
Die italienischen Stahlwerke haben nun offenbar doch Kontingente fĂŒr Lieferungen von Betonstahl nach Nordafrika erhalten. Insoweit gehen wir derzeit davon aus, daß der Druck auf den deutschen Markt etwas nachlassen wird. Auch werden die anstehenden Sommerferien in Italien ebenfalls fĂŒr eine Entlastung der italienischen Hersteller sorgen.
 

12.06.2017
Die derzeit gute Konjunktur sorgt derzeit fĂŒr eine starke Nachfrage nach Frachtraum. Es wird allgemein in den nĂ€chsten Wochen - vielleicht sogar Monaten - mit EngpĂ€ssen bei der Stellung von LKW fĂŒr kurzfristige Materiallieferungen ausgegangen. Dies betrifft insbesondere offene Auflieger, die derzeit kaum noch kurzfristig verfĂŒgbar sind.
Wir empfehlen daher unserer Kundschaft, in den Sommermonaten rechtzeitig zu disponieren, damit die Materiallieferungen rechtzeitig erfolgen können.
 

06.06.2017
Das ehemalige Riva-Stahlwerk ILVA in Taranto (Italien), das 2014 durch die italienische Regierung verstaatlicht worden war, soll an ein Konsortium aus Arcelor Mittal (85%) und Marcegaglia (15%) fĂŒr ca. 1,8 Mrd. Euro verkauft werden. Verbunden mit dem Kaufpreis soll auch eine Investitionsgarantie des Konsortiums ĂŒber 2,5 Mrd. Euro insbesondere in Umweltschutzmaßnahmen sein.
 

02.06.2017
Die Betonstahlpreise in Deutschland waren in den letzten beiden Wochen durch den Importdruck aus Italien leicht rĂŒcklĂ€ufig gewesen. Nachdem die Stahlwerke grĂ¶ĂŸere AuftrĂ€ge buchen konnten, wird davon ausgegangen, daß die Preise sich auf einem etwas höheren Niveau fĂŒr die Monate Juni und Juli wieder stabilisieren werden.
Die Werke haben zumindest angekĂŒndigt, aufgrund der Buchungen der letzten Tage keine grĂ¶ĂŸeren AuftrĂ€ge mehr zu Buche nehmen zu wollen.
 

15.05.2017
Die europĂ€ischen Hersteller von Spannstahllitzen und Spannstahldraht haben derzeit internationale GroßauftrĂ€ge in der Produktion, sodaß fĂŒr zusĂ€tzliche Bedarfsmengen mit LieferengpĂ€ssen und Lieferzeiten von bis zu 12 Wochen zu rechnen ist.
Angesichts der bevorstehenden Sommerferien und den damit verbundenen EinschrÀnkungen in der Produktion ist derzeit auch kaum mit einer Entspannung zu rechnen.
 

08.05.2017
Aus gegebenem Anlaß möchten wir darauf hinweisen, daß seitens der deutschen Hersteller ausschließlich die Badischen Stahlwerke bzw. deren Vertriebsorganisation im September des letzten Jahres die Dimensionsaufpreise fĂŒr Betonstahl in Ringen WR erhöht haben.
Die anderen Herstellerwerke fĂŒr Ringmaterial WR wenden nach wie vor die Aufpreisliste Juni 2015 an.

In den letzten Wochen sind vermehrt Angebote und AuftrĂ€ge auf dem Markt aufgetaucht, in denen die höheren Dimensionsaufpreise fĂŒr BSW-Material in Ansatz gebracht werden, obgleich es sich hierbei um Ringmaterial aus anderen ProduktionsstĂ€tten gehandelt hat.

Wir empfehlen daher unseren Kunden, genau zu prĂŒfen, ob die zu dem angebotenen oder gelieferten Ringmaterial passenden Dimensionsaufpreise angeboten bzw. berechnet werden.

Die Firma Lotter sichert ihren Kunden zu, wie immer stets die korrekten Aufpreise in Abrechnung zu bringen.
 

02.05.2017
Die Stahlpreise haben sich aufgrund eines stabilen Schrottpreises im April stabilisiert.
Auch fĂŒr den Monat Mai wird derzeit davon ausgegangen, daß die Schrottpreise kaum Bewegung zeigen werden und somit auch die Preise fĂŒr Betonstahl und Baustahlmatten wohl auf dem derzeitigen Niveau bleiben werden.
Die Auslastung aller Marktteilnehmer wird derzeit als sehr gut angesehen, sodaß auch fĂŒr die Stahlwerke fĂŒr die nĂ€chsten Monate mit einer sehr guten Auftragslage gerechnet wird.
 

10.04.2017
Nach den RĂŒckgĂ€ngen der Eisenerzpreise der letzten beiden Wochen ist der Preisanstieg fĂŒr Schrott und somit auch fĂŒr Bewehrungsstahl erst einmal gestoppt. Die internationalen SchrotthĂ€ndler haben jedoch davor gewarnt, davon auszugehen, daß sich der Schrott nun entsprechend verbilligen und damit eine Preisspirale nach unten auslösen könnte.
Momentan muß von stabilen Schrott- und Walzdrahtpreisen und somit auch von stabilen Preisen auf dem Niveau des Monats MĂ€rz fĂŒr Betonstahl und Baustahlmatten ausgegangen werden.
Die weitere Entwicklung kann derzeit noch nicht abgesehen werden, da es - einschließlich einem von Protektionismus geprĂ€gten und somit unvorhersehbaren amerikanischen Stahlmarkt - viele preisbestimmende Faktoren auf den internationalen MĂ€rkten gibt, die heute noch nicht absehbar sind.
 

27.03.2017
Nach den ĂŒberproportionalen Steigerungsraten bei den Eisenerzpreisen der letzten Monate scheinen sich die Preise nunmehr zu stabilisieren. Es ist auch nicht auszuschließen, daß die Preise fĂŒr Eisenerz und Kokskohle in den nĂ€chsten Wochen etwas nachgeben werden, wobei nicht davon auszugehen ist, daß eine solche Entwicklung direkte Auswirkungen auf die Schrottpreise haben wird.
 

17.03.2017
Auch diese Woche waren weitere Schrottpreiserhöhungen zu verzeichnen, die durch einen nach wie vor besonders hohen Eisenerzpreis auf den internationalen MĂ€rkten unterstĂŒtzt werden.
Wenn die Prognosen fĂŒr die weitere Schrottpreisentwicklung eintreffen sollten, ist fĂŒr den Monat April mit empfindlichen Preiserhöhungen sowohl fĂŒr Betonstahl in StĂ€ben und Ringen wie auch fĂŒr Betonstahlmatten, Walzdraht  und sonstige Bewehrungsprodukte zu rechnen.
Auch die LegierungszuschlĂ€ge fĂŒr nichtrostende BetonrippenstĂ€hle sind bereits seit dem Herbst des letzten Jahres um gut 40% angestiegen. Auch hier ist nach wie vor aufgrund der starken weltweiten Nachfrage derzeit keine Beruhigung in Sicht.
 

10.03.2017
Nachdem von auslĂ€ndischen Verbrauchern grĂ¶ĂŸere Schrottmengen zu höheren Preisen gekauft worden sind, hat auch der Schrottpreis in Deutschland angezogen.
Die Stahlwerke und Drahtverarbeiter haben daher ihre Abgabepreise bereits fĂŒr den Rest des Monats MĂ€rz angehoben. Mit weiteren Erhöhungen im 2. Quartal ist zu rechnen.
 

27.02.2017
Trotz nach wie vor hoher Preise fĂŒr Eisenerz und Kokskohle hat der Schrott im Februar aufgrund von einigen wenigen AbverkĂ€ufen aus den USA in die TĂŒrkei etwas nachgegeben, sodaß die Preiserhöhungen des Monats Januar zum Teil zurĂŒckgenommen worden sind.
Nachdem aber mittlerweile die Schrottpreise wieder angezogen und das Niveau des Monats Januar ĂŒberschritten haben, ist fĂŒr den Monat MĂ€rz mit entsprechenden Preiserhöhungen fĂŒr alle Bewehrungsprodukte zu rechnen.
HierfĂŒr spricht auch die nach wie vor gute Auftragslage der Stahlwerke und ein nachlassender Importdruck.
 

Lotter auf den Betontagen 2017  14.-16.02.2017
 
Auch 2017 waren wir wieder als Aussteller auf den Betontagen in Ulm vertreten,
  um unser Leistungsspektrum zu prĂ€sentieren.
 
Schwerpunkte in diesem Jahr waren neben unserem Lotter-Roth-Thermosystem unsere BAMTEC-Rollmatten, BohrpfÀhle und GeothermiepfÀhle sowie weitere Produkte unserer Schweisstechnik.

Hier einige Impressionen unseres Messestandes auf den Betontagen.

06.02.2017
Auf vielfachen Wunsch unserer Kunden können wir Ihnen kĂŒnftig den elektronischen Rechnungsversand anbieten.
Abgesehen davon, daß hierdurch die Bearbeitung fĂŒr Sie (PrĂŒfung und Weiterleitung) erleichtert wird, können durch den Versand der Rechnungen im PDF-Format Postlaufzeiten verringert und somit die Einhaltung von Zahlungsfristen fĂŒr die GewĂ€hrung von Skonto erleichtert werden.
SelbstverstĂ€ndlich berechtigen elektronische Rechnungen im PDF-Format auch weiterhin zum Vorsteuerabzug beim Finanzamt und mĂŒssen nicht mehr zwangslĂ€ufig ausgedruckt werden.
Das entsprechende Formular zum elektronischen Rechnungsversand und Informationen hierzu finden Sie in unserem Service-Bereich zum Download.
 

Lotter-Kurier 02/201701.02.2017
In unserem Pressearchiv steht ab sofort der neue Lotter-Kurier (Ausgabe Februar 2017) mit den Neuigkeiten aus der Lotter-Gruppe fĂŒr Sie zum Anschauen oder Herunterladen bereit.

23.01.2017
Das insolvente Drahtwerk Horath wird von der Riva-Gruppe ĂŒbernommen.
Nach aktuell vorliegenden Informationen sollen die bislang an den Standorten in Horath und Trier produzierten Materialien auch kĂŒnftig im Programm gehalten werden. Damit hat die monatelange HĂ€ngepartie um eine FortfĂŒhrung des im September des letzten Jahres insolvent gewordenen Unternehmens nun doch ein gutes Ende gefunden.
 

16.01.2017
Die Preise fĂŒr Schrott und Walzdraht haben wie erwartet fĂŒr den Monat Januar nochmals leicht zugelegt, jedoch nicht die GrĂ¶ĂŸenordnung erreicht, die von den großen SchrotthĂ€ndlern erwartet worden waren. Derzeit muß davon ausgegangen werden, daß die Stahlpreise sich zumindest fĂŒr den Rest des Monats Januar und auch den Februar auf dem aktuellen Niveau halten werden, zumal die Stahlwerke bis Ende Februar bei allen Materialien ausgebucht sind.
 

09.01.2017
FĂŒr den Monat Januar werden weitere Erhöhungen der Vormaterial- und Rohstoffpreise (z.B. Schrott und Walzdraht) erwartet. Folglich ist auch damit zu rechnen, daß die Herstellerwerke ihre Stahlpreise ebenfalls weiter anheben werden.
 


Ältere NewseintrĂ€ge finden Sie in unseren Jahresarchiven.

News-Archive fĂŒr die Jahre     
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